Streichen mit System - Focus Magazin berichtet über die KFZ-Haftpflichtversicherer

Ich möchte an dieser Stelle auf die aktuelle Ausgabe des Focus-Magazins 39/2007 hinweisen. Dort berichtet das Magazin  auf den Seiten 175ff. über das Geschäftsgebahren der KFZ-Haftpflichtversicherungen mit der Überschrift “Streichen mit System - Wie KFZ-Haftfplichtversicherungen versuchen, Gutachter zu beeinflussen, um Ansprüche der Geschädigten zu kürzen.”

Aufgegriffen wird das, was teilweise in diesem Blog schon seit langem diskutiert wird. Aus Gründen des Urheberrechts können hier leider nicht die wichtigsten Passagen wrtwörtlich wiedergegeben werden.

15 Antworten zu “Streichen mit System - Focus Magazin berichtet über die KFZ-Haftpflichtversicherer”

  1. RA Melchior Sagt:

    … aber ein Link ist ja durchaus erlaubt:

    http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/kfz-versicherung/haftpflicht_aid_133712.html

  2. Focus-Fan Sagt:

    …möglicherweise auch zwei ?

    http://www.focus.de/finanzen/banken/doenchkolumne/kfz-haftpflicht_aid_133879.html

  3. Versicherungsfuzzi Sagt:

    Naja, übermäßig viel Beachtung braucht man dem Ganzen wohl nicht zu schenken:

    Beim arglosen Lesen des verlinkten Artikels stößt man nämlich sofort auf das Wort “Streichungsorgie”. Ein Ausdruck, der sicher nicht zum allgemeinen Wortschatz eines Focus-Redakteurs gehört, in schöner Regelmäßigkeit aber in einem wohlbekannten Blog der “freien” Sachverständigen auftaucht.

    Und siehe da: liest man die Kommentare, trifft man sofort auf die üblichen Verdächtigen, die sich ja auch in anderen Online-Publikationen berufen fühlen, ihre Thesen an den ahnungslosen Leser zu bringen.

    Damit ist dann auch klar, woher die angeblich “internen” Unterlagen des Focus kommen…

    Ergo: nur ein wenig Schlachtgebrüll aus der üblichen Ecke..

    Gute Nacht
    Versicherungsfuzzi

  4. Besserwisser Sagt:

    @Versicherungsfutzi

    Hätten Sie den Artikel im Focus-Magazin gelesen wüssten sie, dass da der BVSK eingesagt hat.

    So falsch scheinen die Gutachter wohl doch nicht zu liegen…

  5. Focus-Fan Sagt:

    @Versicherungsfuzzi

    Hauptsache der (potentiell) Geschädigte schenkt diesem Beitrag die gebührende Beachtung. Und das tut er, wie man so hört.

    30.11. ist Stichtag - dumm gelaufen für H.. & Co.!

  6. SV Stoll Sagt:

    Wie man dem Beitrag auf Captain-HUK zu diesem Artikel entnehmen kann, haben wir von Captain-HUK davon bis zum Erscheinen keine Ahnung gehabt. Es wurde auch kein Material bzw. Infos unsererseits - soweit mir bekannt - angefordert. Wie man dem Focus-Beitrag entnehmen kann, wurde das Material vermutlich überwiegend vom BVSK bereit gestellt. Des Weiteren wird der auch schon hier mehrmals schreibende SV Schwäblein im Focus zitiert, einschließlich Bild. Aus seiner Homepage kann man ersehen, das er nicht im BVSK organisiert ist. Des Weiteren unterhält er auch keine Kontakte zu Captain-HUK. Also handelt es sich nicht um “Schlachtgebrüll”. Aber bitte weiter so: Gesittete Leser erkennen anhand der Untergürtel-Linien-Artikulation ihrer Person sowie der Anti-Unfallopfer-Hetze bei den Focus-Kommentaren sehr genau, wer hier nur “rumbrüllt” und mit unhaltbaren, rechtlosen Behauptungen auftritt. Und zwar immer ungehaltener und unmöglicher, je besser die Argumenete der Gegenseite sind.

    SV Stoll

    P.S.: Herr Kasulke sowie Autorenteam: Entschuldigung, aber diese Richtigstellung musste sein, da wir bei Captain-HUK diese Art von Personen gesperrt haben. Die suchen sich jetzt einen Ausweg, um über uns herzuziehen. Leider auch hier.

  7. Torftreter Sagt:

    Es gibt im Schadensfalle 3 interessierte “Teilnehmer”: der Verursacher, seine Versicherung und der Geschädigte. Jeder “Teilnehmer” hat für sich gewisse Rechte und kann sich darauf laut Grundgesetz und Rechtsprechung berufen.
    Jeder “Teilnehmer” kann sich weiterer “Helfer” bedienen und seine jeweilige Position stärken.
    Zu diesen “Helfern” gehören Rechtsanwälte, Gutachter und Werkstätten.
    Solange sich jeder “Mitspieler” der Regularien (Vorschriften,Gesetze und Urteile) bewusst wäre und diese einhalten würde, wäre daran nichts zu beanstanden.
    Da sich offenbar aber in diesem Spiel manche “Mitspieler” mit bewusster Hingabe regelwidrig verhalten ist es absolut notwendig, solche “Verfehlungen” auch der breiten Öffentlichkeit mitzuteilen und manchen Lesern (des Forums und auch anderer Presseveröffentlichungen) die Augen zu öffnen.
    Man hört immer wieder das Schlagwort vom “aufgeklärten Bürger”, aber von manchen “Mitspielern” wird gerne dies ignoriert und unter den Teppich gekehrt aus eigenem Interesse. Ich persönlich wünsche mir noch sehr viele dieser Berichte in diversen Publikationen, um den Bürgern ihre Rechte aufzuzeigen und Diskussionen, die nicht emotional eingefärbt sind.

    Gruss Torftreter….

  8. Merkel Sagt:

    Hallo SV Stoll, Captain HUK und alle anderen, die es betrifft,

    ich lese im Bezug auf Versicherungsfuzzi: “Entschuldigung, aber diese Richtigstellung musste sein, da wir bei Captain-HUK diese Art von Personen gesperrt haben. Die suchen sich jetzt einen Ausweg, um über uns herzuziehen. Leider auch hier.”

    Das klingt verdächtig nach Zensur. Wer darf denn bei Captain HUK schreiben und wer nicht? Ich hatte auf Captain HUK auch eine kritische Anmerkung zur Diskussion über den Focus-Artikel eingestellt, der schnell wieder verschwand. Hier ist er:

    “Bei aller Sympathie für die Geschädigten und ihre Ansprüche, aber vielleicht sollte auch dieser Teil aus dem Focus näher betrachtet werden.

    “Unbestritten bleibt: Es ist das gute Recht der Versicherungen, genau zu prüfen. Schließlich werden sie allzu oft betrogen: von Versicherten, Werkstätten – aber auch von Gutachtern. Die Unternehmen sind es schlicht leid, dass ein Hinterhofgutachter versucht, einen Mini-Kratzer zu einem 2000-Euro-Schaden aufzubauschen.”

    Es schadet der Rundumsicht, wenn man auf einem Auge blind ist.”

    Zu den Grundsätzen einer fairen Berichterstattung gehört es, beide Seiten zu Wort kommen zu lassen. Das ist im Journalismus so und das sollte auch auf Blog-Seiten der Fall sein. Wir reden hier nicht von strafrechtlich relevanten Handlungen, Beleidigungen etc., sondern von dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung. Bei Captain HUK wird dieses Grundrecht so gesehen:

    „Bei Captain HUK gibt es kein “Grundrecht”, nach dem jeder immer alles “hinaus posaunen” kann, wie es ihm gefällt.“

    Wir haben also einen grundrechtsfreien Raum.

    Zudem gibt es Links von Captain HUK auf die kommerziell betriebenen Websites des Captain-HUK-Verantwortlichen Peter Hochmuth. Dient das nicht wirtschaftlichen Interessen?

    Captain HUK ist angeblich ein Kämpfer für den Verbraucherschutz. Das kann aber doch wohl nicht heißen, die Verbraucher vor Meinungen zu schützen, die von der der Captain HUKler abweichen.

  9. RA Kasulke Sagt:

    ERMAHNUNG:

    Es wird hier nicht geduldet über das für und wider des einen oder anderen Blogs zu schreiben bzw. über deren Interessen zu spekulieren.

    Der Unfall-Blog hat eine klare Zielsetzung und wenn jemand meint, sich nicht daran halten zu müssen, dann hat er hier nichts verloren. Beiträge werden dann, Zensur hin oder her, gelöscht, da ich sie als Spam betrachte.

    Diese Personen sollen sich bitte ein anderes Forum suchen, um ihre Streitigkeiten auszutragen.

    RA Kasulke als Redakteuer

  10. SV Stoll Sagt:

    Hallo Herr Kasulke,

    genau das meinte ich. Und genau deswegen verfahren wir bei CH so. Wir bieten gewissen Personen keine Plattform mehr.

    SV Stoll

  11. Andersdenkender Sagt:

    Es spricht für diesen Blog, dass kritische und vielleicht auch unbequeme Kommentare und Fragen zu Beiträgen erhalten bleiben (unbequem aus der Sicht des Autors eines Beitrags gesehen). Diese Größe sollte und muss jeder in einer Diskussion haben - traurig und für sich selbst sprechend, dass es auch andere Handhabungen gibt!

  12. Andersdenkender Sagt:

    Ich muss doch noch eine Ergänzung vornehmen! Zwar kann ich manche Handlungen diverser Versicherer nicht nachvollziehen, aber

    @ Torftreter

    wer definiert denn Ihres Erachtens, welches die Spielregeln sind? Sie? Gutachter? Rechtsanwälte? Darf kein anderer seine Meinung vertreten? Muss Rechtsprechung star bleiben oder darf sie sich verändern?

    Der Begriff Regeln trifft es nicht. Manche Dinge sind vom Gesetzgeber der Praxis überlassen worden. Dass es hier möglicherweise Entwicklungen gibt, sollte klar sein. Dass es hierbei zulässig sein muss, auch andere Auffassungen zu vertreten, sollte selbstverständlich sein. Es erstaunt mich doch, dass dies immer wieder negiert wird!

  13. Besserwisser Sagt:

    “Unbestritten bleibt: Es ist das gute Recht der Versicherungen, genau zu prüfen. Schließlich werden sie allzu oft betrogen: von Versicherten, Werkstätten – aber auch von Gutachtern. Die Unternehmen sind es schlicht leid, dass ein Hinterhofgutachter versucht, einen Mini-Kratzer zu einem 2000-Euro-Schaden aufzubauschen.”

    …und wenn die “Überprüfer”, dann halt einzig oder zusätzlich die im Focus angesprochenen unrechtmäßigen Kürzungen vornehmen kann doch der arme Sachbearbeiter nichts dafür, schließlich hatte er es ja einem fachkundigen Überprüfer gegeben.

    Ihr Versicherungsleute wollt m.E. hier auf Unfall Blog das gleiche erreichen wie vor eurem Ausschluss bei Captain Huk.

    Themenverfälschung.

    Es geht hier (und im Focus Bericht) nicht um aufgeblasene Schäden, oder 2000 € Kratzer. Laut Focus Überschrift kürzen Kfz-Versicherer in Deutschland bei Haftpflichtfällen nicht selten systematisch auch rechtlich einwandfreie Gutachten und sparen sich so jährlich dreistellige Millionenbeträge.

    Ist es rechtens „rechtlich einwandfreie Gutachten“ zu kürzen?

  14. SV Hochmuth Sagt:

    Nachdem Captain HUK und auch meine Wenigkeit hier persönlich angegriffen wurde, komme ich leider nicht umhin, hierzu Stellung zu nehmen.

    Captain HUK verfolgt, wie auch der Unfall-Blog, eine klare Zielsetzung.

    Zielsetzung des Internet-Blogs Captain HUK ist die Bekämpfung des rechtswidrigen Schadensmanagements vieler Versicherer sowie die Versorgung der Endverbraucher mit Informationen über die damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Schadensersatzleistungen.

    Captain HUK wird von “ehrenamtlichen” Fachleuten betrieben und bezahlt, die tagtäglich (die meisten schon über Jahrzehnte) den rechtswidrigen Praktiken diverser Versicherer ausgesetzt sind und diesen Praktiken im Rahmen ihrer beruflichen Möglichkeiten schon lange nicht mehr “zusehen” sondern aktiv entgegen treten.

    Captain HUK ist vergleichbar einer Zeitung, bei der die Herausgeber entscheiden, was veröffentlicht wird und was nicht.

    Dieser Grundsatz ist nicht “verhandelbar”!

    Captain HUK berichtet im Sinne der Geschädigten und bietet keine Plattform für Poster aus der Versicherungswirtschaft, deren Ziele seitens ihres Arbeitgebers klar definiert sind.

    Kommentare interessensgleiteter Versicherungsposter werden grundsätzlich gelöscht - teilweise automatisiert.

    Des weiteren werden Kommentare, die vom jeweiligen Beitragsthema deutlich abdriften (Off Topic), entfernt.

    Betroffen sind hierbei auch die Kommentare anonymer (Versicherungs) Poster, zu deren Kategorie u.a. die o.a. Herren gezählt werden.

    Kann man übrigens alles schön nachlesen bei Captain HUK

    http://www.captain-huk.de/hintergrund/

    Außerdem gibt es keine zwingende Notwendigkeit, Captain HUK aufzusuchen.

    Für diejenigen, die die Bedingungen nicht akzeptieren wollen/dürfen gilt der demokratische Grundsatz:

    Captain HUK einfach ignorieren und die Reise im Internet anderweitig fortsetzen.

    Für alle “Kritiker” aus der Versicherungsbranche bietet das Internet ungeahnte Möglichkeiten, die “verordneten Parolen” loszuwerden.

    Nichtzuletzt durch versicherungsgesteuerte Foren.

    Eine weitere Möglichkeit wäre z.B. ein Zusammenschluss der Damen und Herren “nur mal so”, “Versicherungsfuzzi”, “Haarsträubend”, “Merkel” und vieler anderer schöner (gespeicherter) Phantasienamen aus der Versicherungswirtschaft zu einem gemeinsamen Blog, bei dem die Versicherungsleute, quasie unter sich, die Herrlichkeit des rechtswidrigen Schadensmanagements preisen könnten.
    _____________

    Abgesehen davon, dass ich keine Rechenschaft schulde, kurz noch eine Übersicht zur angeschnittenen “Kommerzialisierung”:

    Die Kosten für die Internet-Portale http://www.gutachter24.net sowie für das System http://www.auto-unfall-hilfe.de mit weit über hundert eigenständigen Domains, deren gesamte Inhalte übrigens schon seit über 7 Jahren für jedermann kostenfrei online zur Verfügung stehen, liegen bis dato weit im 5-stelligen Euro-Bereich.
    Hosting, ständige Pflege, Google-Ranking und die Beschaffung sowie Einstellung weiterer Rechtssprechung tragen zur permanenten Erhöhung dieser Investition bei.

    Jeder, der die Kostenstruktur von Internet-Auftritten kennt und die Grundrechenarten ansatzweise beherrscht wird erkennen, dass eine Amortisation (durch Werbeeinträge) nicht möglich ist - von Überschüssen ganz zu schweigen.

    Kostenbeteiligung in Form eines preiswerten und hochwertigen Werbeeintrags zur Kostendämpfung ist wohl die korrekte Formulierung.

    Gegenseitige Verlinkung hochwertiger Internet-Auftritte verbessert bekanntermaßen die Google-Priorität.

    Deshalb und natürlich auch zur Steigerung der Informationseffizienz verlinke ich meine Seiten wann und wie ich will !!

    Gerade Kommentare in diese Richtung zeigen sehr deutlich die Intention und die Qualität dieser Versicherungsposter.

    Diskreditierung, Ignoranz, Erpressungsversuche, Machtproben, Unterwanderung, Neid und Unvermögen (auch zu wirtschaftlichen Gegebenheiten).

    Genau so, wie wir es alle aus der täglichen Schadensbearbeitung seitens vieler Versicherer kennen - nichtzuletzt nun auch aus dem aktuellen Focus-Beitrag.
    _____________

    Sehr geehrter Herr Kasulke,

    es ist mehr als schade, dass der Thread durch diese Themenentgleisung wieder einmal aus der Bahn geworfen wurde.

    Der sachliche und gut recherchierte Focus-Beitrag ist viel zu “wertvoll” und sollte nicht durch themenfremde Auseinandersetzungen entwertet werden.

    Ich denke, die Versicherungsposter haben das gesteckte Ziel - Unruhe im Blog und Ablenkung von negativer Versicherungspresse - hier wieder einmal erreicht.

    Ich stelle anheim, meinen umfangreichen Kommentar als auch die anderen, die sich OT befinden, kurzfristig zu entfernen und zur Ursprungsdiskussion zurückzukehren.

    Auch unter Gefahr der hilflosen und lächerlichen Argumentation einiger “Zensurapostel”.

    In diesem Sinne - die besten Wünsche vom Captain-HUK-Blog und weiterhin viel Erfolg.

    MfG

    Peter Hochmuth

  15. RA Kasulke Sagt:

    So, hier ist das Thema geschlossen.

    Es ist alles gesagt. Sollten noch weitere unnötigen Kommentare erfolgen, so werde ich dieses Thema bis auf das Ausgangsposting “leeren”. Dann hat weder die eine Seite noch die andere Seite diese Plattform nutzen können.

    RA Kasulke als Redaktuer

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