R + V Versicherung - unnötige Nachfragen
Der Unterzeichner wundert sich immer wieder, mit welchen Nachfragen die HUK-Versicherer die Regulierung verzögern - hier ein Beispiel der Fragen der R+V Versicherung aus Frankfurt:
- Name des Herstellers
- Baujahr btw- Erstzulassung
- Kilometerstand am Schadentag
- Anzahl der eingetragenen Vorbesitzer
- Kaufpreis und Kaufdatum
Geschädigt war ein Porsche, der Versicherung liegt die Rechnung des Porsche-Zentrums vor, aus dem sich der Typ, die Erstzulassung sowie der Kilometerstand ergeben. Warum aber bitte ist es für die Regulierung erforderlich die Anzahl der Vorbesitzer und des Kaufpreises zu erfahren ???
14. September 2006 at 13:39
naja, das liegt daran, das die Versicherungen nur ungerne lesen. Außerdem sind die Gutachten ja auch immer in so fürchterlich kleiner Schrift verfaßt.
Die Anzahl der Vorbesitzer könnte schon für den Restwert des Fahrzeuges entscheiden sein, wenn es sich aber um einen relativ neuen Porsche mit geringer Kilometerleistung handelt, dürfte ein Vorbesitzer mehr wirklich keinen Unterschied machen.
Aber so kann die Versicherung ein Schreiben mehr an Sie schicken und die Regulierung dauert mindestens zwei Wochen länger. Das bedeutet zwei Wochen Zinseinnahmen mehr aus dem Schadensbetrag.
Wenn man dann die gesamten so verzögerten Schäden zusammen rechnet, ergibt das sicher eine Summe für die sich die Zinsen lohnen.
13. Juni 2007 at 23:25
Möglicherweise war Porsche schon in früherer Zeit mal in einen - fiktiv abgerechneten - Unfall verwickelt? Da drängen sich dann kleine Nachfragen auf, mitunter soll es ja auch unter Unfallopfern schon schwarze Schafe gegeben haben….
Konnte mich kürzlich mit einem Mandanten über die R+V freuen, zügige, ungekürzte Auszahlung, sogar die Verbringungskosten wurden kampflos bezahlt.