Provinzial Nord - spart? teuer

Dass die Provinzial jetzt auch zu den Kürzungsfans übergelaufen ist, wurde hier schon beklagt. Hinzu kommt, dass man sich nicht nur (angeblich überlastungsbedingt) im Regulierungsverzug befindet, sondern auch des antiquierten Verrechnungsschecks bedient, der dummerweise jedoch nie ankommt.

Also teile ich noch einmal schriftlich mit, dass der Scheck nie angekommen ist und bitte um Überweisung, selbstverständlich nebst (sogar ausgerechneter) Verzugszinsen. Die Zahlung war immerhin bereits zum 22. Mai 2007 fällig gestellt worden und die Verzögerungen durch den verlorengegangenen Scheck hat der Geschädigte nun wirklich nicht zu vertreten.

Die Provinzial zieht - von entsprechender Klagandrohung völlig unbeeindruckt - trotzig UPE-Aufschläge und Verbringungskosten ab und zahlt natürlich auch keine Zinsen.

O.K., dann eben scheibchenweise: Erst die Verzugszinsen per Mahnbescheid geltend machen und dann ein zweiter Mahnbescheid wegen der UPE-Aufschläge nebst Verbringungskosten - sobald das in anderer Sache bereits eingeleitete Verfahren beendet ist und das AG Wismar voraussichtlich entschieden haben wird, dass diese auch bei fiktiver Abrechnung erstattungsfähig sind.

2 Antworten zu “Provinzial Nord - spart? teuer”

  1. schepers Sagt:

    Ich habe in meinem Textbaustein den Hinweis, daß Scheckzahlungen nicht akzeptiert werden. Klage raus und fertig.

  2. Unfall - Blog » Blog Archiv » Provinzial Nord - scheut das Risiko? Sagt:

    [...] Unsitte, professionelle rechnungskürzer in die Schadensregulierung einzuschalten, war hier bereits berichte worden. Heute erreichte mich ein Schreiben aus [...]

Hinterlasse eine Antwort