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	<title>Kommentare zu: Provinzial Nord - Jetzt leider auch bei den Centfuchsern</title>
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	<description>Die Versuche der Versicherungen am Geschädigten zu sparen</description>
	<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 09:45:27 +0000</pubDate>
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		<title>Von: LawShock</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/provinzial-nord-jetzt-leider-auch-bei-den-centfuchsern/#comment-591</link>
		<dc:creator>LawShock</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 08:12:12 +0000</pubDate>
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		<description>@alle

Alles sch&#246;n und gut, but where is the beef?

&#196;rgerlich ist es, um auf den Ausgangspunkt zur&#252;ckzukommen, wenn die Versicherung des Sch&#228;digers dem Gesch&#228;digten seinen Schadensersatz in berechtigter H&#246;he entgegen der h&#246;chstrichterlichen Rechtssprechung vorenth&#228;lt. Aktuell in meinem Fall (Provinzial L&#252;beck) bei fiktiver Abrechnung K&#252;rzung der Lohnkosten um 1/4 (!) unter Berufung auf ein Pr&#252;fungsergebnis der Firma eucon. Dies gilt es in Angriff zu nehmen und keine Nebenkriegsschaupl&#228;tze gegen weitere Beteiligte zu er&#246;ffnen. Partner oder Gegner (je nach Sichtweise) ist in erster Linie die jeweilige Versicherung.

Noch &#228;rgerlicher ist es, wenn unterinstanzliche Gerichte diese Vorgehensweise best&#228;tigen (AG Hamburg, LG Kiel). Es bleibt lediglich der Weg durch die Instanzen und die Verfolgung der Anspr&#252;che f&#252;r den Mandanten mit allem Nachdruck.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@alle</p>
<p>Alles sch&#246;n und gut, but where is the beef?</p>
<p>&#196;rgerlich ist es, um auf den Ausgangspunkt zur&#252;ckzukommen, wenn die Versicherung des Sch&#228;digers dem Gesch&#228;digten seinen Schadensersatz in berechtigter H&#246;he entgegen der h&#246;chstrichterlichen Rechtssprechung vorenth&#228;lt. Aktuell in meinem Fall (Provinzial L&#252;beck) bei fiktiver Abrechnung K&#252;rzung der Lohnkosten um 1/4 (!) unter Berufung auf ein Pr&#252;fungsergebnis der Firma eucon. Dies gilt es in Angriff zu nehmen und keine Nebenkriegsschaupl&#228;tze gegen weitere Beteiligte zu er&#246;ffnen. Partner oder Gegner (je nach Sichtweise) ist in erster Linie die jeweilige Versicherung.</p>
<p>Noch &#228;rgerlicher ist es, wenn unterinstanzliche Gerichte diese Vorgehensweise best&#228;tigen (AG Hamburg, LG Kiel). Es bleibt lediglich der Weg durch die Instanzen und die Verfolgung der Anspr&#252;che f&#252;r den Mandanten mit allem Nachdruck.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Unfall - Blog &#187; Blog Archiv &#187; Provinzial - spart? teuer</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/provinzial-nord-jetzt-leider-auch-bei-den-centfuchsern/#comment-442</link>
		<dc:creator>Unfall - Blog &#187; Blog Archiv &#187; Provinzial - spart? teuer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 17:10:52 +0000</pubDate>
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		<description>[...] die Provinzial jetzt auch zu den K&#252;rzungsfans &#252;bergelaufen ist, wurde hier schon beklagt. Hinzu kommt, dass man sich nicht nur (angeblich &#252;berlastungsbedingt) im [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] die Provinzial jetzt auch zu den K&#252;rzungsfans &#252;bergelaufen ist, wurde hier schon beklagt. Hinzu kommt, dass man sich nicht nur (angeblich &#252;berlastungsbedingt) im [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Geschädigtenfuzzi</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/provinzial-nord-jetzt-leider-auch-bei-den-centfuchsern/#comment-386</link>
		<dc:creator>Geschädigtenfuzzi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2007 07:17:52 +0000</pubDate>
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		<description>@Versicherungsfuzzi

Wer den angek&#252;ndigten Massnahmen gelassen entgegensieht, kann nur Mitarbeiter einer Versicherungsgesellschaft sein, die ordnungsgem&#228;&#223; und rechtskonform reguliert - herzlichen Gl&#252;ckwunsch.

Aber vielleicht noch etwas zu den Aufgaben der Unfallparteien.

Ist es Aufgabe der Sch&#228;diger-Versicherer berechtigte Forderungen der Gesch&#228;digten zu k&#252;rzen?
Wohlgemerkt, gegen geltende Gesetze und BGH Rechtsprechung oder durch bewusste Fehlinterpretationen von BGH-Urteilen (siehe z.B. obiger Autorenbeitrag u.a.).

Ist es Aufgabe der Sch&#228;diger-Versicherer, die Naturalrestitution durch Billigreparaturen durchzusetzen, indem man Gesch&#228;digte in die Partnerwerkst&#228;tten der Versicherung presst?

Ist es Aufgabe der Sch&#228;diger-Versicherer, dem Gesch&#228;digten (inzwischen oft schon am Unfallort) eine ungebetene Handy-Rechtsberatung zu verpassen im Sinne der Sch&#228;digerpartei?

Ist es Aufgabe der HUK-Coburg zu versuchen, Kfz-Sachverst&#228;ndige zu disziplinieren, indem man seit vielen Jahren bei der Mehrzahl der freien Gutachter die Bezahlung des Sachverst&#228;ndigenhonorares vollst&#228;ndig oder teilweise verweigert und die HUK-Coburg in diesem Zusammenhang schon tausende Prozesse verloren hat und jeden Tag weitere verliert?
Jeden Tag ein neuer verlorener Prozess gegen die gleichen Leute an den selben Gerichten mit identischen Urteilsbegr&#252;ndungen.

Ich denke, Rechtsanw&#228;lte und Kfz-Sachverst&#228;ndige ben&#246;tigen keine Ratschl&#228;ge aus Kreisen der Sch&#228;diger-Versicherung, wie eine gute Mandanten-/Kundenbetreuung  auszusehen hat, welche Beratung man dem Gesch&#228;digten angedeihen l&#228;sst oder welche Taktik bei dem einen oder anderen Versicherer wohl am schnellsten zum Ziel der vollst&#228;ndigen Regulierung f&#252;hren d&#252;rfte.

Viele Sch&#228;diger-Versicherer betreiben heutzutage ein massives und aggressives Schadensmanagement ausschlie&#223;lich zum Wohle ihrer Bilanz&#252;bersch&#252;sse. 
Versicherungsnehmer und insbesondere Gesch&#228;digte sind hierbei nur noch "notwendiges &#220;bel".
Zur Erreichung der gesteckten (Bilanz) Ziele ist jedes Mittel recht - auch das Unrecht.

Rechtsanw&#228;lte und Sachverst&#228;ndige reagieren nur!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Versicherungsfuzzi</p>
<p>Wer den angek&#252;ndigten Massnahmen gelassen entgegensieht, kann nur Mitarbeiter einer Versicherungsgesellschaft sein, die ordnungsgem&#228;&#223; und rechtskonform reguliert - herzlichen Gl&#252;ckwunsch.</p>
<p>Aber vielleicht noch etwas zu den Aufgaben der Unfallparteien.</p>
<p>Ist es Aufgabe der Sch&#228;diger-Versicherer berechtigte Forderungen der Gesch&#228;digten zu k&#252;rzen?<br />
Wohlgemerkt, gegen geltende Gesetze und BGH Rechtsprechung oder durch bewusste Fehlinterpretationen von BGH-Urteilen (siehe z.B. obiger Autorenbeitrag u.a.).</p>
<p>Ist es Aufgabe der Sch&#228;diger-Versicherer, die Naturalrestitution durch Billigreparaturen durchzusetzen, indem man Gesch&#228;digte in die Partnerwerkst&#228;tten der Versicherung presst?</p>
<p>Ist es Aufgabe der Sch&#228;diger-Versicherer, dem Gesch&#228;digten (inzwischen oft schon am Unfallort) eine ungebetene Handy-Rechtsberatung zu verpassen im Sinne der Sch&#228;digerpartei?</p>
<p>Ist es Aufgabe der HUK-Coburg zu versuchen, Kfz-Sachverst&#228;ndige zu disziplinieren, indem man seit vielen Jahren bei der Mehrzahl der freien Gutachter die Bezahlung des Sachverst&#228;ndigenhonorares vollst&#228;ndig oder teilweise verweigert und die HUK-Coburg in diesem Zusammenhang schon tausende Prozesse verloren hat und jeden Tag weitere verliert?<br />
Jeden Tag ein neuer verlorener Prozess gegen die gleichen Leute an den selben Gerichten mit identischen Urteilsbegr&#252;ndungen.</p>
<p>Ich denke, Rechtsanw&#228;lte und Kfz-Sachverst&#228;ndige ben&#246;tigen keine Ratschl&#228;ge aus Kreisen der Sch&#228;diger-Versicherung, wie eine gute Mandanten-/Kundenbetreuung  auszusehen hat, welche Beratung man dem Gesch&#228;digten angedeihen l&#228;sst oder welche Taktik bei dem einen oder anderen Versicherer wohl am schnellsten zum Ziel der vollst&#228;ndigen Regulierung f&#252;hren d&#252;rfte.</p>
<p>Viele Sch&#228;diger-Versicherer betreiben heutzutage ein massives und aggressives Schadensmanagement ausschlie&#223;lich zum Wohle ihrer Bilanz&#252;bersch&#252;sse.<br />
Versicherungsnehmer und insbesondere Gesch&#228;digte sind hierbei nur noch &#8220;notwendiges &#220;bel&#8221;.<br />
Zur Erreichung der gesteckten (Bilanz) Ziele ist jedes Mittel recht - auch das Unrecht.</p>
<p>Rechtsanw&#228;lte und Sachverst&#228;ndige reagieren nur!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Haule</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/provinzial-nord-jetzt-leider-auch-bei-den-centfuchsern/#comment-385</link>
		<dc:creator>Der Haule</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2007 06:56:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unfall-recht.info/provinzial-nord-jetzt-leider-auch-bei-den-centfuchsern/#comment-385</guid>
		<description>Ja, das liebe Geld. Hier mu&#223; ich Versicherungsfuzzi auch mal Recht geben. Da kommt es oft zu Streitigkeiten, auch SV`s werden da angerufen, bedroht und rumgedroht, das der Versicherung "das gemeldet" wird. Und so weiter und so fort. Interessant in diesem Zusammenhang dann die Kanditaten, die dann sp&#228;ter selbst als Gesch&#228;digte auftauchen und meinen "jetzt schreiben sie aber auch soviel auf". Die erschweren einem das Leben und das Leiden von SB`s mit diesen "Schreiern" kann ich nachvollziehen.
Einen VN mit ins "Boot" zu nehmen ist meines Erachtens mehr als Aufkl&#228;rungs- bzw. "Wachr&#252;ttel"-Aktion zu sehen bei permanent resistenten Versicherern, die trotz mehrfacher Aburteilung stets versuchen die gleichen Rechtsansichten auf Kosten Anderer durchzutreiben, sei es noch so schwachsinnig und aussichtslos. 
Ein kleiner Schritt zu mehr Aufkl&#228;rung, auch der VN`s als Verbraucher.

Bei den im normalen Regulierungsgesch&#228;ft hin und wieder auftretenden Differenzen, sei es WBW, H&#246;he Wertminderung, Richtzeiten etc. wird dieser Weg sicherlich nicht beschritten und ist auch nicht sinnig. Nur bei manchen Versicherern, die auf teilweise skurrilste und aufs &#252;belste verlogene Art und Weise das Recht verdrehen ist das mit ein Mittel sich zu wehren.
"So wie es in den Wald reinschreit, so schreit es auch raus!!"

Viele Versicherer haben verstanden und k&#246;nnen sich normal artikulieren, wenn sie Probleme haben. Andere wiederum haben nur die immer wieder und wieder wiederlegten Argumente an Lager. Die m&#252;ssen sich &#252;ber solche Ma&#223;nahmen nicht wundern.

Der Haule</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das liebe Geld. Hier mu&#223; ich Versicherungsfuzzi auch mal Recht geben. Da kommt es oft zu Streitigkeiten, auch SV`s werden da angerufen, bedroht und rumgedroht, das der Versicherung &#8220;das gemeldet&#8221; wird. Und so weiter und so fort. Interessant in diesem Zusammenhang dann die Kanditaten, die dann sp&#228;ter selbst als Gesch&#228;digte auftauchen und meinen &#8220;jetzt schreiben sie aber auch soviel auf&#8221;. Die erschweren einem das Leben und das Leiden von SB`s mit diesen &#8220;Schreiern&#8221; kann ich nachvollziehen.<br />
Einen VN mit ins &#8220;Boot&#8221; zu nehmen ist meines Erachtens mehr als Aufkl&#228;rungs- bzw. &#8220;Wachr&#252;ttel&#8221;-Aktion zu sehen bei permanent resistenten Versicherern, die trotz mehrfacher Aburteilung stets versuchen die gleichen Rechtsansichten auf Kosten Anderer durchzutreiben, sei es noch so schwachsinnig und aussichtslos.<br />
Ein kleiner Schritt zu mehr Aufkl&#228;rung, auch der VN`s als Verbraucher.</p>
<p>Bei den im normalen Regulierungsgesch&#228;ft hin und wieder auftretenden Differenzen, sei es WBW, H&#246;he Wertminderung, Richtzeiten etc. wird dieser Weg sicherlich nicht beschritten und ist auch nicht sinnig. Nur bei manchen Versicherern, die auf teilweise skurrilste und aufs &#252;belste verlogene Art und Weise das Recht verdrehen ist das mit ein Mittel sich zu wehren.<br />
&#8220;So wie es in den Wald reinschreit, so schreit es auch raus!!&#8221;</p>
<p>Viele Versicherer haben verstanden und k&#246;nnen sich normal artikulieren, wenn sie Probleme haben. Andere wiederum haben nur die immer wieder und wieder wiederlegten Argumente an Lager. Die m&#252;ssen sich &#252;ber solche Ma&#223;nahmen nicht wundern.</p>
<p>Der Haule</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Versicherungsfuzzi</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/provinzial-nord-jetzt-leider-auch-bei-den-centfuchsern/#comment-384</link>
		<dc:creator>Versicherungsfuzzi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 22:26:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unfall-recht.info/provinzial-nord-jetzt-leider-auch-bei-den-centfuchsern/#comment-384</guid>
		<description>Aus meiner Sicht basiert diese "Taktik" auf zwei falschen Annahmen:

Zum einen ist es nicht die Aufgabe des RA (und schon gar nicht eines unabh&#228;ngigen SV),  den Anspruchsgegner (egal ob Versicherer oder sonstiger Gegner) zu erziehen oder zu ma&#223;regeln, sondern die berechtigten Anspr&#252;che des Gesch&#228;digten m&#246;glichst effizient durchzusetzen.

Hierzu gebietet es die anwaltliche Sorgfalt, den leistungsf&#228;higsten Anspruchsgegner (zumindest mit) in Anspruch zu nehmen. Alles andere ist, wie bereits mehrfach dargestellt nur eine Haftungsfalle.

In diesem Zusammenhang erscheint Ihre Einsch&#228;tzung der Liquidit&#228;t des durchschnittlichen Autofahrers etwas zu optimistisch: In der Regel sind solche Titel f&#252;r die Galerie oder f&#252;hren zu jahrelanger Ratenzahlung. Dies erfahren wir t&#228;glich bei Regressen aufrund von Leistungsfreiheit. Es wurde mir aber auch schon von vielen befreundeten Anw&#228;lten best&#228;tigt, die m&#252;hsam ihren Geb&#252;hren nachlaufen m&#252;ssen.

Zum zweiten gehen Sie davon aus, dass der Sch&#228;diger ein besonderes Interesse daran hat, dass sein Versicherer m&#246;glichst hohe Entsch&#228;digung leistet.

Dies entspricht nicht der Regulierungswirklichkeit.

Im besten Fall ist es dem VN egal, was wir regulieren.

In den meisten F&#228;llen, insbesondere bei kleinen Sch&#228;den, hat er ein nachvollziehbares Interesse daran, die Entsch&#228;digung gering zu halten, da sich dann eventuell ein R&#252;ckkauf zur Rettung des Freiheitsrabattes lohnt.

Telefonate, in denen der VN m&#246;glichst Umfassende Entsch&#228;digung des Gegners bittet, sind die absolute Ausnahme und kommen in der Regel nur vor, wenn Sch&#228;diger und Gesch&#228;digter in pers&#246;nlicher Beziehung stehen (Nachbarn usw.).

Andererseits sind Telefonate, in denen der VN sich auf das Bitterlichste beschwert, warum wir f&#252;r einen "kleinen Kratzer" 1000 EUR zahlen die absolute Regel!

Solche F&#228;lle f&#252;hren oft zur Drohung mit der Vertragsk&#252;ndigung und erfordern viel &#220;berzeugungsarbeit. 

Geradezu b&#246;sartig reagieren Kunden allerdings, wenn Sie das Gef&#252;hl haben, vom Gegner &#252;bervorteilt zu werden. ("Am Unfallort wollte er nur 200 EUR von mir, jetzt will er pl&#246;tzlich 1000!").

Mit dieser Erfahrung im R&#252;cken sehe ich Ihren angek&#252;ndigten Naturkatastophen gelassen entgegen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus meiner Sicht basiert diese &#8220;Taktik&#8221; auf zwei falschen Annahmen:</p>
<p>Zum einen ist es nicht die Aufgabe des RA (und schon gar nicht eines unabh&#228;ngigen SV),  den Anspruchsgegner (egal ob Versicherer oder sonstiger Gegner) zu erziehen oder zu ma&#223;regeln, sondern die berechtigten Anspr&#252;che des Gesch&#228;digten m&#246;glichst effizient durchzusetzen.</p>
<p>Hierzu gebietet es die anwaltliche Sorgfalt, den leistungsf&#228;higsten Anspruchsgegner (zumindest mit) in Anspruch zu nehmen. Alles andere ist, wie bereits mehrfach dargestellt nur eine Haftungsfalle.</p>
<p>In diesem Zusammenhang erscheint Ihre Einsch&#228;tzung der Liquidit&#228;t des durchschnittlichen Autofahrers etwas zu optimistisch: In der Regel sind solche Titel f&#252;r die Galerie oder f&#252;hren zu jahrelanger Ratenzahlung. Dies erfahren wir t&#228;glich bei Regressen aufrund von Leistungsfreiheit. Es wurde mir aber auch schon von vielen befreundeten Anw&#228;lten best&#228;tigt, die m&#252;hsam ihren Geb&#252;hren nachlaufen m&#252;ssen.</p>
<p>Zum zweiten gehen Sie davon aus, dass der Sch&#228;diger ein besonderes Interesse daran hat, dass sein Versicherer m&#246;glichst hohe Entsch&#228;digung leistet.</p>
<p>Dies entspricht nicht der Regulierungswirklichkeit.</p>
<p>Im besten Fall ist es dem VN egal, was wir regulieren.</p>
<p>In den meisten F&#228;llen, insbesondere bei kleinen Sch&#228;den, hat er ein nachvollziehbares Interesse daran, die Entsch&#228;digung gering zu halten, da sich dann eventuell ein R&#252;ckkauf zur Rettung des Freiheitsrabattes lohnt.</p>
<p>Telefonate, in denen der VN m&#246;glichst Umfassende Entsch&#228;digung des Gegners bittet, sind die absolute Ausnahme und kommen in der Regel nur vor, wenn Sch&#228;diger und Gesch&#228;digter in pers&#246;nlicher Beziehung stehen (Nachbarn usw.).</p>
<p>Andererseits sind Telefonate, in denen der VN sich auf das Bitterlichste beschwert, warum wir f&#252;r einen &#8220;kleinen Kratzer&#8221; 1000 EUR zahlen die absolute Regel!</p>
<p>Solche F&#228;lle f&#252;hren oft zur Drohung mit der Vertragsk&#252;ndigung und erfordern viel &#220;berzeugungsarbeit. </p>
<p>Geradezu b&#246;sartig reagieren Kunden allerdings, wenn Sie das Gef&#252;hl haben, vom Gegner &#252;bervorteilt zu werden. (&#8221;Am Unfallort wollte er nur 200 EUR von mir, jetzt will er pl&#246;tzlich 1000!&#8221;).</p>
<p>Mit dieser Erfahrung im R&#252;cken sehe ich Ihren angek&#252;ndigten Naturkatastophen gelassen entgegen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Geschädigtenfuzzi</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/provinzial-nord-jetzt-leider-auch-bei-den-centfuchsern/#comment-383</link>
		<dc:creator>Geschädigtenfuzzi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 09:14:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unfall-recht.info/provinzial-nord-jetzt-leider-auch-bei-den-centfuchsern/#comment-383</guid>
		<description>Bei einer Schadensregulierung ist das Gesamtpaket am Schluss massgebend, ob dies im juristischen Sinne gerade besser gewesen sein k&#246;nnte oder nicht.

Eine schnelle direkte Regulierung ist bei einigen (bekannten) Versicherern eben gerade nicht m&#246;glich, weshalb sich die Variante Klage gegen den VN hier oft als der "taktisch schnellere Weg" anbietet.
Diese Variante beschleunigt erfahrungsgem&#228;&#223; das Regulierungsverhalten mancher schlechten Versicherung sofort und deutlich, wenn der VN in die Pflicht genommen werden soll und sich entsprechend ver&#228;rgert bei seiner Versicherung gemeldet hat.
In der Regel erfolgt diese R&#252;ckmeldung an den Versicherer umgehend.
Die Sache mit den AKB ist also rein theoretischer Natur.
Auch eine Klage gegen den VN ist dann oft nicht mehr n&#246;tig.

Ziel der direkten Inanspruchnahme des VN ist es, ihm auch aufzuzeigen, WO er denn da versichert ist und durch diese Massnahme auch Einfluss auf die Entscheidung der Versicherten zu nehmen, sich k&#252;nftig bei einer seri&#246;sen Versicherung zu versichern, die sich ihrer Verantwortung bei der Regulierung bewusst ist.
Viele der Versicherten vertreten inzwischen die Einstellung "Hauptsache billig oder  Geiz ist geil", was interessiert mich der Gegner im Falle eines Haftpflichtschadens.
Dies um so mehr, als das Geld knapper geworden ist.

Diese Einstellung &#228;ndert sich nur, wenn der VN im Schadensfalle pl&#246;tzlich feststellen muss, dass es sehr wohl auch bei einem Haftpflichtschaden einen Unterschied macht, ob man bei einer guten oder schlechten Versicherung gelandet ist.

Die direkte Inanspruchnahme des VN ist auch kein Mittel, das bei jedem Schadensfall und bei jeder Versicherung Anwendung finden sollte, sondern nur gezielt bei denen, die bekannt schlecht und unwillig regulieren und es sich bei der jeweiligen Schadensregulierung auch wieder abzeichnet.
Versicherer, die auch nach Fristsetzung einer korrekten  Schadensforderung mit eindeutiger Haftungsfrage nicht, oder nur scheibchenweise regulieren wollen, sind hierbei das Ziel.
Bei diesen Gesellschaften zieht sich die Regulierung sowieso immer wieder (auf Kosten des Gesch&#228;digten) unn&#246;tig in die L&#228;nge.

Das Argument, dass der Pf&#228;ndungsanspruch daran scheitern sollte, indem  der VN den Versicherer nicht rechtzeitig von der zugestellten Klage informiert haben sollte, halte ich, wie bereits o.a. f&#252;r Theorie, da der Versicherer hierdurch 1.) seine Kunden verlieren wird und sich 2.) die Medien in der Regel schneller solcher Dinge annehmen, als der  Versicherungsbranche lieb sein kann.

Au&#223;erdem d&#252;rfte der Fall wohl &#228;u&#223;erst selten eintreten, dass der VN verurteilt wird, er gleichzeitig zahlungsunf&#228;hig ist und seine Versicherung aufgrund der AKB die Zahlung versagt.
F&#252;r solche Entwicklungen hat ein guter Anwalt auch immer ein "N&#228;schen".

Zumindest die m&#246;gliche Zahlungsunf&#228;higkeit vor Klageerhebung l&#228;sst sich durch einen kleinen Anruf beim Schuldnerregister im Vorfeld etwas abd&#228;mpfen.

Auf alle F&#228;lle werden die seri&#246;sen unter den Versicherungsgesellschaften dieses Vorgehen begr&#252;&#223;en, da diese letztendlich davon profitieren.

Die Anderen werden nat&#252;rlich mit allen verf&#252;gbaren Mitteln versuchen, dies zu verhindern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Schadensregulierung ist das Gesamtpaket am Schluss massgebend, ob dies im juristischen Sinne gerade besser gewesen sein k&#246;nnte oder nicht.</p>
<p>Eine schnelle direkte Regulierung ist bei einigen (bekannten) Versicherern eben gerade nicht m&#246;glich, weshalb sich die Variante Klage gegen den VN hier oft als der &#8220;taktisch schnellere Weg&#8221; anbietet.<br />
Diese Variante beschleunigt erfahrungsgem&#228;&#223; das Regulierungsverhalten mancher schlechten Versicherung sofort und deutlich, wenn der VN in die Pflicht genommen werden soll und sich entsprechend ver&#228;rgert bei seiner Versicherung gemeldet hat.<br />
In der Regel erfolgt diese R&#252;ckmeldung an den Versicherer umgehend.<br />
Die Sache mit den AKB ist also rein theoretischer Natur.<br />
Auch eine Klage gegen den VN ist dann oft nicht mehr n&#246;tig.</p>
<p>Ziel der direkten Inanspruchnahme des VN ist es, ihm auch aufzuzeigen, WO er denn da versichert ist und durch diese Massnahme auch Einfluss auf die Entscheidung der Versicherten zu nehmen, sich k&#252;nftig bei einer seri&#246;sen Versicherung zu versichern, die sich ihrer Verantwortung bei der Regulierung bewusst ist.<br />
Viele der Versicherten vertreten inzwischen die Einstellung &#8220;Hauptsache billig oder  Geiz ist geil&#8221;, was interessiert mich der Gegner im Falle eines Haftpflichtschadens.<br />
Dies um so mehr, als das Geld knapper geworden ist.</p>
<p>Diese Einstellung &#228;ndert sich nur, wenn der VN im Schadensfalle pl&#246;tzlich feststellen muss, dass es sehr wohl auch bei einem Haftpflichtschaden einen Unterschied macht, ob man bei einer guten oder schlechten Versicherung gelandet ist.</p>
<p>Die direkte Inanspruchnahme des VN ist auch kein Mittel, das bei jedem Schadensfall und bei jeder Versicherung Anwendung finden sollte, sondern nur gezielt bei denen, die bekannt schlecht und unwillig regulieren und es sich bei der jeweiligen Schadensregulierung auch wieder abzeichnet.<br />
Versicherer, die auch nach Fristsetzung einer korrekten  Schadensforderung mit eindeutiger Haftungsfrage nicht, oder nur scheibchenweise regulieren wollen, sind hierbei das Ziel.<br />
Bei diesen Gesellschaften zieht sich die Regulierung sowieso immer wieder (auf Kosten des Gesch&#228;digten) unn&#246;tig in die L&#228;nge.</p>
<p>Das Argument, dass der Pf&#228;ndungsanspruch daran scheitern sollte, indem  der VN den Versicherer nicht rechtzeitig von der zugestellten Klage informiert haben sollte, halte ich, wie bereits o.a. f&#252;r Theorie, da der Versicherer hierdurch 1.) seine Kunden verlieren wird und sich 2.) die Medien in der Regel schneller solcher Dinge annehmen, als der  Versicherungsbranche lieb sein kann.</p>
<p>Au&#223;erdem d&#252;rfte der Fall wohl &#228;u&#223;erst selten eintreten, dass der VN verurteilt wird, er gleichzeitig zahlungsunf&#228;hig ist und seine Versicherung aufgrund der AKB die Zahlung versagt.<br />
F&#252;r solche Entwicklungen hat ein guter Anwalt auch immer ein &#8220;N&#228;schen&#8221;.</p>
<p>Zumindest die m&#246;gliche Zahlungsunf&#228;higkeit vor Klageerhebung l&#228;sst sich durch einen kleinen Anruf beim Schuldnerregister im Vorfeld etwas abd&#228;mpfen.</p>
<p>Auf alle F&#228;lle werden die seri&#246;sen unter den Versicherungsgesellschaften dieses Vorgehen begr&#252;&#223;en, da diese letztendlich davon profitieren.</p>
<p>Die Anderen werden nat&#252;rlich mit allen verf&#252;gbaren Mitteln versuchen, dies zu verhindern.</p>
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		<title>Von: RA Melchior</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/provinzial-nord-jetzt-leider-auch-bei-den-centfuchsern/#comment-382</link>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 19:53:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unfall-recht.info/provinzial-nord-jetzt-leider-auch-bei-den-centfuchsern/#comment-382</guid>
		<description>VU gegen VN und dann Freistellungsanspruch gegen die Versicherung pf&#228;nden? Halte ich zumindest f&#252;r problematisch. Dieser k&#246;nnte n&#228;mlich dadurch (teilweise) entfallen, dass der VN die Versicherung nicht (rechtzeitig) von der zugestellten Klage informiert hat und diese sich wegen Obliegenheitsverletzung auf (teilweise) Leistungsfreiheit beruft (vgl. § 7 AKB). 

„Wirtschaftliche Interessen und Taktieren" gut und sch&#246;n, aber letztlich geht es - gerade unter dem Gesichtspunkt wirtschaftlicher Interessen - darum, dem Mandanten m&#246;glichst schnell zu seinem Geld zu verhelfen, und hierzu d&#252;rfte eine Klage nur gegen den VN - von Einzelf&#228;llen abgesehen - in aller Regel eher weniger f&#246;rderlich sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>VU gegen VN und dann Freistellungsanspruch gegen die Versicherung pf&#228;nden? Halte ich zumindest f&#252;r problematisch. Dieser k&#246;nnte n&#228;mlich dadurch (teilweise) entfallen, dass der VN die Versicherung nicht (rechtzeitig) von der zugestellten Klage informiert hat und diese sich wegen Obliegenheitsverletzung auf (teilweise) Leistungsfreiheit beruft (vgl. § 7 AKB). </p>
<p>„Wirtschaftliche Interessen und Taktieren&#8221; gut und sch&#246;n, aber letztlich geht es - gerade unter dem Gesichtspunkt wirtschaftlicher Interessen - darum, dem Mandanten m&#246;glichst schnell zu seinem Geld zu verhelfen, und hierzu d&#252;rfte eine Klage nur gegen den VN - von Einzelf&#228;llen abgesehen - in aller Regel eher weniger f&#246;rderlich sein.</p>
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		<title>Von: RASchepers</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/provinzial-nord-jetzt-leider-auch-bei-den-centfuchsern/#comment-381</link>
		<dc:creator>RASchepers</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 19:14:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unfall-recht.info/provinzial-nord-jetzt-leider-auch-bei-den-centfuchsern/#comment-381</guid>
		<description>Gegen die Versicherung bekommt man selten ein VU, gegen den VN schon. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, (zun&#228;chst) nur den VN zu verklagen. 

Unabh&#228;ngig davon kann, wenn der VN nicht zahlen kann, sein Freistellungsanspruch gegen die Versicherung gepf&#228;ndet werden.

Wenn es immer nur um Rechtsfragen gehen w&#252;rde, dann k&#246;nnte man die Klage auf die Versicherung beschr&#228;nken. Geht es aber nicht. Es geht um wirtschaftliche Interessen und um Taktieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen die Versicherung bekommt man selten ein VU, gegen den VN schon. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, (zun&#228;chst) nur den VN zu verklagen. </p>
<p>Unabh&#228;ngig davon kann, wenn der VN nicht zahlen kann, sein Freistellungsanspruch gegen die Versicherung gepf&#228;ndet werden.</p>
<p>Wenn es immer nur um Rechtsfragen gehen w&#252;rde, dann k&#246;nnte man die Klage auf die Versicherung beschr&#228;nken. Geht es aber nicht. Es geht um wirtschaftliche Interessen und um Taktieren.</p>
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