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	<title>Kommentare zu: HDI - Unfallersatztarif und kein Ende in Sicht - Gesch&#228;digte werden in Prozesse gezwungen</title>
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	<description>Die Versuche der Versicherungen am Geschädigten zu sparen</description>
	<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 20:31:34 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Boris Schlüszler</title>
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		<dc:creator>Boris Schlüszler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2007 13:28:36 +0000</pubDate>
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		<description>Entscheidend f&#252;r den HDI ist weder die Rechtslage noch ein wie auch immer ermittlter Marktpreis, sondern allein die Profitvorgabe.

Die Zahlung von 89,50 Euro pro Tag statt 220 Euro bewirkt in den wenigsten F&#228;llen eine Klage. Wo nicht geklagt wird, kann die Differenz als "Gewinn" (oder ersparter Aufwand) verbucht werden.

Wo geklagt wird, kann der HDI siegen oder zumindest lediglich quotal verlieren.

Diese Vorgehensweise richtet sich nicht gezielt gegen die Gesch&#228;digten, sondern gegen die Autovermieter. Gerne w&#252;rde der HDI (oder allgemeiner: die Versicherungswirtschaft) Umfang und Preis der Ersatzfahrzeuggestellung selber bestimmen. Das wird n&#228;mlich billig, dann kann auch der HDI mehr verdienen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Entscheidend f&#252;r den HDI ist weder die Rechtslage noch ein wie auch immer ermittlter Marktpreis, sondern allein die Profitvorgabe.</p>
<p>Die Zahlung von 89,50 Euro pro Tag statt 220 Euro bewirkt in den wenigsten F&#228;llen eine Klage. Wo nicht geklagt wird, kann die Differenz als &#8220;Gewinn&#8221; (oder ersparter Aufwand) verbucht werden.</p>
<p>Wo geklagt wird, kann der HDI siegen oder zumindest lediglich quotal verlieren.</p>
<p>Diese Vorgehensweise richtet sich nicht gezielt gegen die Gesch&#228;digten, sondern gegen die Autovermieter. Gerne w&#252;rde der HDI (oder allgemeiner: die Versicherungswirtschaft) Umfang und Preis der Ersatzfahrzeuggestellung selber bestimmen. Das wird n&#228;mlich billig, dann kann auch der HDI mehr verdienen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: RA Kasulke</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/hdi-unfallersatztarif-und-kein-ende-in-sicht-geschaedigte-werden-in-prozesse-gezwungen/#comment-243</link>
		<dc:creator>RA Kasulke</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2007 13:44:18 +0000</pubDate>
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		<description>@ Versicherungsfuzzi

"Was aber die fehlende Erkundigungsm&#246;glichkeit wegen des nicht fahrbereiten Porsches angeht, &#252;berzeugt mich das Argument nicht. Die Erkundigung l&#228;uft doch eher via Telefon / Internet. Das geht auch ohne den Wagen."

Ja und diese Erkundigungen haben ergeben mindestens 189 € pro/Tag. Siehe Webseite der Firma AVIS. Vor Ort direkt mit dem Wort "Unfall" wird es dann etwas teurer. 

Meine Frage, warum dann auf den Preis von 89,50 € gek&#252;rzt wird, konnten Sie leider nicht beantworten. Dass das KFZ nicht fahrbereit und verkehrssicher gewesen ist, war nur noch eine "Zugabe", die dann laut LG Hannover einen Aufschlag bis 50% rechtfertigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Versicherungsfuzzi</p>
<p>&#8220;Was aber die fehlende Erkundigungsm&#246;glichkeit wegen des nicht fahrbereiten Porsches angeht, &#252;berzeugt mich das Argument nicht. Die Erkundigung l&#228;uft doch eher via Telefon / Internet. Das geht auch ohne den Wagen.&#8221;</p>
<p>Ja und diese Erkundigungen haben ergeben mindestens 189 € pro/Tag. Siehe Webseite der Firma AVIS. Vor Ort direkt mit dem Wort &#8220;Unfall&#8221; wird es dann etwas teurer. </p>
<p>Meine Frage, warum dann auf den Preis von 89,50 € gek&#252;rzt wird, konnten Sie leider nicht beantworten. Dass das KFZ nicht fahrbereit und verkehrssicher gewesen ist, war nur noch eine &#8220;Zugabe&#8221;, die dann laut LG Hannover einen Aufschlag bis 50% rechtfertigt.</p>
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	<item>
		<title>Von: schepers</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/hdi-unfallersatztarif-und-kein-ende-in-sicht-geschaedigte-werden-in-prozesse-gezwungen/#comment-231</link>
		<dc:creator>schepers</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 13:31:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Versicherungsfuzzi

"Zum Gl&#252;ck neigt der durchschnittliche Gesch&#228;digte nicht zum Zweitunfall, so dass der erzieherische Effekt vernachl&#228;ssigt werden kann " 

Dann erz&#228;hlt er es zumindest im Bekanntenkreis weiter. Mund-zu-Mund-Propaganda wirkt auch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Versicherungsfuzzi</p>
<p>&#8220;Zum Gl&#252;ck neigt der durchschnittliche Gesch&#228;digte nicht zum Zweitunfall, so dass der erzieherische Effekt vernachl&#228;ssigt werden kann &#8221; </p>
<p>Dann erz&#228;hlt er es zumindest im Bekanntenkreis weiter. Mund-zu-Mund-Propaganda wirkt auch.</p>
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	<item>
		<title>Von: Versicherungsfuzzi</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/hdi-unfallersatztarif-und-kein-ende-in-sicht-geschaedigte-werden-in-prozesse-gezwungen/#comment-225</link>
		<dc:creator>Versicherungsfuzzi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2007 21:44:13 +0000</pubDate>
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		<description>Zitat: "Warum wird dieses leidige Thema immer noch auf dem R&#252;cken der Gesch&#228;digten ausgetragen ?"

Wohl in der Hauptsache, weil es nicht anders geht: Die Versicherer w&#252;rden sicher diesen Streit wesentlich lieber unmittelbar mit den Vermietern austragen. Aber Vertragspartner des Vermieters ist eben der Gesch&#228;digte und nicht der Versicherer. 

Die Vermieter kennen den hier leider auch ab und zu (in anderem Zusammenhang) propagierten "Trick", n&#228;mlich, wenn der Versicherer nicht zahlen wil, verklagen wir halt den Mieter, auch ganz gut.

Im Ergebnis n&#252;tzt es dem Vermieter zwar nichts aber er verunsichert den Mieter damit erstmal ganz geh&#246;rig.

Was aber die fehlende Erkundigungsm&#246;glichkeit wegen des nicht fahrbereiten Porsches angeht, &#252;berzeugt mich das Argument nicht. Die Erkundigung l&#228;uft doch eher via Telefon / Internet. Das geht auch ohne den Wagen.
Au&#223;erdem d&#252;rften hier die Anforderungen an den anwaltlich vertretenen Gesch&#228;digten insgesamt h&#246;her sein.

Am Rande sei die Bemerkung gestattet, dass der Gesch&#228;digte (der selbstverst&#228;ndlich trotz des Unfalls mobil bleiben muss) gerade bei exotischen Luxusfahrzeugen dieses Ziel vielleicht auch auf anderem Wege ereichen kann. F&#252;r die paar Tage der Reparatur wird es wohl auch ein Mercedes SLK tun, den im Zweifel jeder gro&#223;e Vermieter hat... 

Mein Mitleid h&#228;lt sich da in Grenzen.

Der Gesch&#228;digte, dessen Golf zerst&#246;rt wird, muss ja im Zweifel auch mit einem vergleichbaren Focus fahren.

@RA Schepers:
Zum Gl&#252;ck neigt der durchschnittliche Gesch&#228;digte nicht zum Zweitunfall, so dass der erzieherische Effekt vernachl&#228;ssigt werden kann ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat: &#8220;Warum wird dieses leidige Thema immer noch auf dem R&#252;cken der Gesch&#228;digten ausgetragen ?&#8221;</p>
<p>Wohl in der Hauptsache, weil es nicht anders geht: Die Versicherer w&#252;rden sicher diesen Streit wesentlich lieber unmittelbar mit den Vermietern austragen. Aber Vertragspartner des Vermieters ist eben der Gesch&#228;digte und nicht der Versicherer. </p>
<p>Die Vermieter kennen den hier leider auch ab und zu (in anderem Zusammenhang) propagierten &#8220;Trick&#8221;, n&#228;mlich, wenn der Versicherer nicht zahlen wil, verklagen wir halt den Mieter, auch ganz gut.</p>
<p>Im Ergebnis n&#252;tzt es dem Vermieter zwar nichts aber er verunsichert den Mieter damit erstmal ganz geh&#246;rig.</p>
<p>Was aber die fehlende Erkundigungsm&#246;glichkeit wegen des nicht fahrbereiten Porsches angeht, &#252;berzeugt mich das Argument nicht. Die Erkundigung l&#228;uft doch eher via Telefon / Internet. Das geht auch ohne den Wagen.<br />
Au&#223;erdem d&#252;rften hier die Anforderungen an den anwaltlich vertretenen Gesch&#228;digten insgesamt h&#246;her sein.</p>
<p>Am Rande sei die Bemerkung gestattet, dass der Gesch&#228;digte (der selbstverst&#228;ndlich trotz des Unfalls mobil bleiben muss) gerade bei exotischen Luxusfahrzeugen dieses Ziel vielleicht auch auf anderem Wege ereichen kann. F&#252;r die paar Tage der Reparatur wird es wohl auch ein Mercedes SLK tun, den im Zweifel jeder gro&#223;e Vermieter hat&#8230; </p>
<p>Mein Mitleid h&#228;lt sich da in Grenzen.</p>
<p>Der Gesch&#228;digte, dessen Golf zerst&#246;rt wird, muss ja im Zweifel auch mit einem vergleichbaren Focus fahren.</p>
<p>@RA Schepers:<br />
Zum Gl&#252;ck neigt der durchschnittliche Gesch&#228;digte nicht zum Zweitunfall, so dass der erzieherische Effekt vernachl&#228;ssigt werden kann <img src='http://www.unfall-recht.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
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	<item>
		<title>Von: schepers</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/hdi-unfallersatztarif-und-kein-ende-in-sicht-geschaedigte-werden-in-prozesse-gezwungen/#comment-222</link>
		<dc:creator>schepers</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2007 12:18:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unfall-recht.info/hdi-unfallersatztarif-und-kein-ende-in-sicht-geschaedigte-werden-in-prozesse-gezwungen/#comment-222</guid>
		<description>"Warum wird dieses leidige Thema immer noch auf dem R&#252;cken der Gesch&#228;digten ausgetragen ? Gerade wenn es offensichtlich ist, dass der bei der Abrechnung zu Grunde gelegte Tarif nicht stimmen kann. Warum m&#252;ssen die Gesch&#228;digten hier erst gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen ? Vielleicht findet sich ein Versicherungsmitarbeiter, der dies mal erl&#228;utert !"

Damit sie beim n&#228;chsten mal keinen Mietwagen nehmen, weil es beim ersten mal so viele Probleme gegeben hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Warum wird dieses leidige Thema immer noch auf dem R&#252;cken der Gesch&#228;digten ausgetragen ? Gerade wenn es offensichtlich ist, dass der bei der Abrechnung zu Grunde gelegte Tarif nicht stimmen kann. Warum m&#252;ssen die Gesch&#228;digten hier erst gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen ? Vielleicht findet sich ein Versicherungsmitarbeiter, der dies mal erl&#228;utert !&#8221;</p>
<p>Damit sie beim n&#228;chsten mal keinen Mietwagen nehmen, weil es beim ersten mal so viele Probleme gegeben hat.</p>
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