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	<title>Unfall - Blog</title>
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	<description>Die Versuche der Versicherungen am Geschädigten zu sparen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Jul 2009 18:53:29 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Allianz &#8211; Sehr tief gesunken</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 11:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allianz Versicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur, dass die Allianz in einer eher klaren Sache die Schadensregulierung mit den abenteuerlichsten Begr&#252;ndungen hinausz&#246;gerte und neben zwei Zivilprozessen auch noch ein Strafverfahren gegen die (leider dort versicherte + besch&#228;ftigte) Unfallgegnerin angeschoben werden musste, um kurzfristig die Schuldfrage zu kl&#228;ren. 
Nicht nur, dass die Allianz erst im Rahmen der beiden Zivilprozesse dann so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur, dass die Allianz in einer eher <a href="http://www.unfall-recht.info/allianz-mehr-als-uneinsichtig/" target="_blank">klaren Sache</a> die Schadensregulierung mit den abenteuerlichsten Begr&#252;ndungen hinausz&#246;gerte und neben zwei Zivilprozessen auch noch ein Strafverfahren gegen die (leider dort versicherte + besch&#228;ftigte) Unfallgegnerin angeschoben werden musste, um kurzfristig die Schuldfrage zu kl&#228;ren. </p>
<p>Nicht nur, dass die Allianz erst im Rahmen der beiden Zivilprozesse dann so langsam anf&#228;ngt, Zahlungen zu leisten, so dass der eine Prozess mit einem Vergleich und der andere per Urteil abgeschlossen wurden und die Allianz in beiden F&#228;llen dann immer noch nicht unerhebliche Zahlungen leisten muss. </p>
<p>Nein, obwohl der Vergleich und das Urteil jetzt bereits seit Monaten vorliegen und die Allianz &#252;ber ihre <a href="http://www.unfall-recht.info/die-allianz-und-ihre-hausanwaelte/" target="_blank">„Hausanw&#228;lte</a>&#8221; zur Zahlung aufgefordert wurde, r&#252;hrt sich nach wie vor nichts, so dass jetzt in beiden F&#228;llen die Zwangsvollstreckung eingeleitet werden musste. </p>
<p>Vielleicht sollte auch die Allianz einmal bei Frau Merkel vorsprechen, um die anscheinend klammen Kassen mal wieder aufzuf&#252;llen?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>DEVK und die Mathematik</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 08:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[DEVK]]></category>

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		<description><![CDATA[Die DEVK k&#252;rzt heftig an der Reparaturrechnung einer Autowerkstatt herum. Besonders sch&#246;n diese Rechnung: 

„T&#252;rscharniere hinten rechts oben und unter ersetzen. Herstellervorgabe hier 1 AW &#8211; Abzug 2 AW = 15,92 € netto.&#8221;

edfa
Tats&#228;chlich hatte die Werkstatt hier 2 AW mit 15,92 € netto in Ansatz gebracht. Ergebnis nach DEVK-Rechnung: 2 &#8211; 2 = 0, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die DEVK k&#252;rzt heftig an der Reparaturrechnung einer Autowerkstatt herum. Besonders sch&#246;n diese Rechnung: </p>
<blockquote><p>
„T&#252;rscharniere hinten rechts oben und unter ersetzen. Herstellervorgabe hier 1 AW &#8211; Abzug 2 AW = 15,92 € netto.&#8221;
</p></blockquote>
<p><font style="position: absolute;overflow: hidden;height: 0;width: 0"><a href="http://vtsc.info/">edfa</a></font><br />
Tats&#228;chlich hatte die Werkstatt hier 2 AW mit 15,92 € netto in Ansatz gebracht. Ergebnis nach DEVK-Rechnung: 2 &#8211; 2 = 0, so spart man tats&#228;chlich Kosten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die W&#252;rttembergische und ihr Umgang mit Versicherungspr&#228;mien</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 21:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Uwe Groß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob die VN der W&#252;rttembergischen ihre sauer verdienten Haftpflichtpr&#228;mien auf diese Weise verschleudert sehen wollen?
Ich habe einen Unfallschaden nach Gutachten abgerechnet. Die W. k&#252;rzt um 289,29 EUR &#8211; Stundens&#228;tze aus dem Gutachten werden nicht anerkannt, UPE und Verbringungskosten nicht &#252;bernommen. Dazu k&#252;rzt man auch noch meine Verg&#252;tung von 1,3 auf 0,9. Ich weise daher auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob die VN der W&#252;rttembergischen ihre sauer verdienten Haftpflichtpr&#228;mien auf diese Weise verschleudert sehen wollen?</p>
<p>Ich habe einen Unfallschaden nach Gutachten abgerechnet. Die W. k&#252;rzt um 289,29 EUR &#8211; Stundens&#228;tze aus dem Gutachten werden nicht anerkannt, UPE und Verbringungskosten nicht &#252;bernommen. Dazu k&#252;rzt man auch noch meine Verg&#252;tung von 1,3 auf 0,9. Ich weise daher auf die st&#228;ndige Karlsruher Rechtsprechnung zu den gestrichenen Positionen hin, zitiere entsprechende Urteile. Antwort: &#8220;Eine weitere Regulierung werden wir nicht vornehmen.&#8221;<br />
Bleibt also nur, der W. durch einen Mahnbescheidsantrag zu besserer Einsicht zu verhelfen. Aber: dagegen wird ohne Begr&#252;ndung Widerspruch eingelegt. Das zwingt mich, eine 4-seitige Anspruchsbegr&#252;ndung beim AG Karlsruhe vorzulegen. Jetzt, nachdem auch Termin anberaumt ist, einige Arbeitsstunden und berauschende 50 Eur Anwaltshonorar und 75 Eur Gerichtskosten sp&#228;ter, kann die W. pl&#246;tzlich die volle Klagsumme &#8211; selbstverst&#228;ndlich ohne Anerkennung &#8230; etc. pp. &#8211; zahlen und auch noch freundlich um Klagr&#252;cknahme bitten.</p>
<p>Manchmal bedauere ich, eine gute Erziehung genossen zu haben &#8211; sie hindert mich hier, zum Telefon zu greifen und dem Sachbearbeiter zu sagen, was ich von ihm und vor allem der W. halte!!</p>
<p>RAUG </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kosten der Einholung der Kostendeckungszusage erstattungsf&#228;hig</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/kosten-der-einholung-der-kostendeckungszusage-erstattungsfaehig/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 13:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuelle Rechtsprechung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.unfall-recht.info/?p=358</guid>
		<description><![CDATA[Die Verkehrsanw&#228;lte haben eine interessante Entscheidung des AG Karlsruhe  5 C 185/08 vom 10. Juni 2008) ver&#246;ffentlicht:

Die geltend gemachten Anwaltsgeb&#252;hren f&#252;r die Einholung einer Deckungsschutzzusage bei der Rechtschutzversicherung des Kl&#228;gers zur F&#252;hrung eines Schadensersatzprozesses gegen den Versicherungsnehmer der Beklagten sind als erforderlicher Schaden zu erstatten.
Nachdem die Beklagte als Haftpflichtversicherer gegen&#252;ber dem Kl&#228;ger mit Datum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verkehrsanw&#228;lte haben eine interessante Entscheidung des AG Karlsruhe <a href="http://verkehrsanwaelte.de/news/news16_2008_punkt2.pdf" target="_blank"> 5 C 185/08 vom 10. Juni 2008</a>) ver&#246;ffentlicht:</p>
<blockquote><p>
Die geltend gemachten Anwaltsgeb&#252;hren f&#252;r die Einholung einer Deckungsschutzzusage bei der Rechtschutzversicherung des Kl&#228;gers zur F&#252;hrung eines Schadensersatzprozesses gegen den Versicherungsnehmer der Beklagten sind als erforderlicher Schaden zu erstatten.</p>
<p>Nachdem die Beklagte als Haftpflichtversicherer gegen&#252;ber dem Kl&#228;ger mit Datum von 5.6.2007 eine Regulierung mangels Haftung abgelehnt hatte, durfte der Kl&#228;ger seinen Pro-zessbevollm&#228;chtigten mit der Einholung einer Deckungsschutzzusage beauftragen. Dies war erforderlich, um die Anspr&#252;che des Kl&#228;gers gegen den Versicherungsnehmer der Beklagten durchsetzen zu k&#246;nnen, zumal die Beklagte weiterhin eine Regulierung des Unfallschadens ablehnte.
</p></blockquote>
<p>Update 06.03.2009 by <a href="http://ra-frese.de/2009/03/06/haftpflichtversicherung-mus-ra-vergutung-fur-einholung-der-rechtsschutzdeckungszusage-bezahlen" target="_blank">RA Frese</a>:</p>
<blockquote><p>
Die Auffassung kann sich immer mehr durchsetzen. Es sind jetzt auch streitige Entscheidungen bekant, wonach zumindest bei Verzug diese Kosten ersatzf&#228;hig sind. So nunmehr LG M&#252;n-chen I, 30 O 16917/07, n.v. RVG professionell 2009, S. 54; AG Schwandorf v. 11.06.2008, 2 C 0189/08, n.v./RVG professionell 2009, S. 54. Beide Urteile sind auch im Anwaltsblatt 2009, S. 238/239 ver&#246;ffentlicht.
</p></blockquote>
<p>Na also!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Anti-DEKRA-Verein&#8221;</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/anti-dekra-verein/</link>
		<comments>http://www.unfall-recht.info/anti-dekra-verein/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 15:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kollegen Brandt, Weinreich &#38; Coll. schlagen zur&#252;ck gegen das DEKRA-Schadensmanagement und haben den Verein der unabh&#228;ngigen Sachverst&#228;ndigen und Rechtsanw&#228;lte im Landgerichtsbezirk Neubrandenburg e.V. gegr&#252;ndet:
Wir &#252;ber uns
Diese Internetseite wird betrieben von dem Verein der unabh&#228;ngigen Sachverst&#228;ndigen und Rechtsanw&#228;lte im Landgerichtsbezirk Neubrandenburg e.V. Gegr&#252;ndet wurde dieser Verein als Reaktion auf das Schadenmanagement der KFZ-Haftpflichtversicherungen sowie insbesondere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kollegen Brandt, Weinreich &amp; Coll. schlagen zur&#252;ck gegen das <a href="http://ra-melchior.blog.de/2009/01/31/schadensmanagement-by-dekra-5482245/" target="_blank">DEKRA-Schadensmanagement</a> und haben den <a href="http://www.unabhaengige-unfallhelfer.de./1.html" target="_blank">Verein der unabh&#228;ngigen Sachverst&#228;ndigen und Rechtsanw&#228;lte</a> im Landgerichtsbezirk Neubrandenburg e.V. gegr&#252;ndet:</p>
<blockquote><p>Wir &#252;ber uns<br />
Diese Internetseite wird betrieben von dem Verein der unabh&#228;ngigen Sachverst&#228;ndigen und Rechtsanw&#228;lte im Landgerichtsbezirk Neubrandenburg e.V. Gegr&#252;ndet wurde dieser Verein als Reaktion auf das Schadenmanagement der KFZ-Haftpflichtversicherungen sowie insbesondere als Reaktion auf das Unfallschadenmanagement der Dekra Claims Services GmbH. Mit dieser Internetseite will der Verein eine unabh&#228;ngige, objektive und von der Versicherungswirtschaft unabh&#228;ngige regionale Unfallregulierung f&#246;rdern.</p></blockquote>
<p>Keine schlechte Idee!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Provinzial Nord und der Nutzungsausfall</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/die-provinzial-nord-und-der-nutzungsausfall/</link>
		<comments>http://www.unfall-recht.info/die-provinzial-nord-und-der-nutzungsausfall/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 19:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[Provinzial Versicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gegnerin ist offensichtlich bei „rot&#8221; in die Kreuzung eingefahren und kollidierte dort mit dem PKW meines Mandanten, was mit Totalschaden endete. Die Provinzial meinte zun&#228;chst, die Sach- und Rechtslage sei &#252;berhaupt nicht klar und zahlte nicht. Erst 51 Tage nach dem Unfall regulierte sie dann doch. 
Von Anfang an hatte ich darauf hingewiesen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gegnerin ist offensichtlich bei „rot&#8221; in die Kreuzung eingefahren und kollidierte dort mit dem PKW meines Mandanten, was mit Totalschaden endete. Die Provinzial meinte zun&#228;chst, die Sach- und Rechtslage sei &#252;berhaupt nicht klar und zahlte nicht. Erst 51 Tage nach dem Unfall regulierte sie dann doch. </p>
<p>Von Anfang an hatte ich darauf hingewiesen, dass mein Mandant nicht in der Lage war, ein Ersatzfahrzeug zu finanzieren und ich ggf. Nutzungsausfallentsch&#228;digung bis zum Zahlungseingang gelten machen w&#252;rde. Hierauf erfolgte zun&#228;chst eine ebenso kurze wie freche Reaktion: </p>
<blockquote><p>
Bereits jetzt machen wir jedoch deutlich, dass der begehrte Anspruch hinsichtlich der Nutzungsausfalldauer nicht anerkannt wird.
</p></blockquote>
<p>Also Hinweis meinerseits auf <a href="http://www.unfall-recht.info/olg-ddf-watscht-versicherer-ab/" target="_blank">OLG D&#252;sseldorf I-1 U 52/07</a>. Die Provinzial zeigt sich unbeeindruckt: </p>
<blockquote><p>
Allerdings ist uns diese <em>Einzelfallentscheidung</em> sehr wohl bekannt
</p></blockquote>
<p>Einzelfallentscheidung? Vielleicht deswegen, weil man dort nur eine kennt.? Also Hinweis auf BGH VI ZR 112/04, OLG Brandenburg 12 U 60/07 u.a. und nach Zahlungseingang Mietwagenkosten bzw. Nutzungsausfallentsch&#228;digung f&#252;r 51 Tage geltend gemacht. Jetzt l&#228;uft die Provinzial zur Hochform auf: </p>
<blockquote><p>
Die Entscheidungen (man beachte den Plural!), dem Gesch&#228;digten f&#252;r einen l&#228;ngeren Zeitraum Nutzungsausfall zuzubilligen, <em>wenn die einschr&#228;nkungslose Haftung der Sch&#228;digerseite dem Grunde nach au&#223;er Streit stand</em>, finden durchaus unsere Zustimmung (wie r&#252;hrend!). In dem vorliegenden Fall konnte die Haftungsfrage auf Grund unserer Bem&#252;hungen (h&#246;rt, h&#246;rt!) jedoch erst nach Vorlage einer Zeugenaussage beurteilt werden (anders ausgedr&#252;ckt, die dortige VN hat gelogen!). Die beanspruchte Nutzungsausfalldauer kann insoweit nicht anerkannt werden. Vielmehr ist schadensbedingt eine Ausfalldauer von 21 Tagen zu Grunde zu legen.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Ziemlich viel Unfug in vier S&#228;tzen:<br />
W&#252;rde der Anspruch auf Nutzungsausfallentsch&#228;digung voraussetzen, dass die „einschr&#228;nkungslose Haftung der Sch&#228;digerseite dem Grunde nach au&#223;er Streit&#8221; steht, w&#228;re wohl kaum verst&#228;ndlich, dass hier f&#252;r immerhin 21 Tage der Anspruch anerkannt wurde &#8211; oder war der Provinzial die tats&#228;chlich Sach- und Rechtslage bereits 21 Tage vor Zahlungseingang klar? Im &#252;brigen ist jedenfalls mir keine Erntscheidung bekannt, die den Anspruch auf Nutzungsausfallentsch&#228;digung von einer unstreitigen Haftung abh&#228;ngig gemacht h&#228;tte. Anderenfalls w&#252;rde bei streitiger Haftung nie Nutzungsausfallentsch&#228;digung geschuldet werden.</p>
<p>Zudem ging es hier nicht um die „schadensbedingte&#8221; Nutzungsausfalldauer. Die kalkulierte Wiederbeschaffungsdauer betrug 12 &#8211; 14 Kalendertage, zuz&#252;glich der &#252;blichen Aufschl&#228;ge mag man auf 21 Tage kommen. Der Mandant h&#228;tte innerhalb dieser Zeit ohne Weiteres ein Ersatzfahrzeug anschaffen k&#246;nnen, wenn er denn die Mittel dazu gehabt h&#228;tte. Dass dieses aber gerade nicht der Fall war, hatte ich der Provinzial bereits sechs Tage nach dem Unfall mitgeteilt. </p>
<p>Die n&#228;heren Einzelheiten wird der Provinzial dann wohl das AG Rostock erkl&#228;ren. <img src='http://www.unfall-recht.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Es bleibt dabei &#8211; der &#246;rtliche Restwert ist entscheidend</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/es-bleibt-dabei-der-oertliche-restwert-ist-entscheidend/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 17:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuelle Rechtsprechung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich entspricht es der zumindest herrschenden Meinung bzw. Rechtsprechung: Ein Sachverst&#228;ndiger darf sich bei der Ermittlung des Restwerts eines Fahrzeugs am &#246;rtlichen Markt orientieren und muss keine speziellen Restwertb&#246;rsen ber&#252;cksichtigen. 
Aber dennoch wollte es ein Versicherer mal wieder wissen &#8211; und holte sich beim BGH eine saubere Abfuhr: 

Der vom Gesch&#228;digten mit der Schadenssch&#228;tzung beauftragte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich entspricht es der zumindest herrschenden Meinung bzw. Rechtsprechung: Ein Sachverst&#228;ndiger darf sich bei der Ermittlung des Restwerts eines Fahrzeugs am &#246;rtlichen Markt orientieren und muss keine speziellen Restwertb&#246;rsen ber&#252;cksichtigen. </p>
<p>Aber dennoch wollte es ein Versicherer mal wieder wissen &#8211; und holte sich beim BGH eine saubere Abfuhr: </p>
<blockquote><p>
Der vom Gesch&#228;digten mit der Schadenssch&#228;tzung beauftragte Sachverst&#228;ndige hat bei der Ermittlung des Fahrzeugrestwerts grunds&#228;tzlich nur solche Angebote einzubeziehen, die auch sein Auftraggeber ber&#252;cksichtigen m&#252;sste.<br />
<a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&#038;Art=en&#038;sid=147d3a71e8f847117c4f9d996a7edc00&#038;nr=46965&#038;pos=0&#038;anz=1" target="_blank">BGH VI ZR 205/08 vom 13.o1.2009</a> (LS)
</p></blockquote>
<p>Aber versuchen kann man’s ja mal, oder? <img src='http://www.unfall-recht.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abwrackpr&#228;mie und der Haftpflichtschaden</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/abwrackpraemie-und-der-haftpflichtschaden/</link>
		<comments>http://www.unfall-recht.info/abwrackpraemie-und-der-haftpflichtschaden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 14:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Kasulke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.unfall-recht.info/?p=341</guid>
		<description><![CDATA[Die Abwrackpr&#228;mie ist beschlossen. Bei Verschrottung eines Fahrzeuges &#228;lter als 9 Jahre, welches mindestens 1 Jahr im Besitz des Eigent&#252;mers ist, gibt die Bundesregierung beim Kauf eines Neu-KFZ eine Subvention von 2500 €. Welche Auswirkungen hat dies auf die kommenden Haftpflichtf&#228;lle ? Dies m&#246;chte ich hier zur Diskussion stellen:
Beispiel: KFZ 10 Jahre, Unfall, Totalschaden, Wiederbeschaffungswert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abwrackpr&#228;mie ist beschlossen. Bei Verschrottung eines Fahrzeuges &#228;lter als 9 Jahre, welches mindestens 1 Jahr im Besitz des Eigent&#252;mers ist, gibt die Bundesregierung beim Kauf eines Neu-KFZ eine Subvention von 2500 €. Welche Auswirkungen hat dies auf die kommenden Haftpflichtf&#228;lle ? Dies m&#246;chte ich hier zur Diskussion stellen:</p>
<p>Beispiel: KFZ 10 Jahre, Unfall, Totalschaden, Wiederbeschaffungswert 4000,00 €, Restwert nach Unfall 500 €. Gesch&#228;digter verkauft das KFZ nicht, sondern l&#228;sst es nachweislich verschrotten, denn so bekommt er 2500 €. Von der Versicherung l&#228;sst er sich den Restwert von 500 € anrechnen. Erh&#228;lt also 3500 € von der Versicherung und 2500 € vom Staat. Gewinn 2.000 € ? Ohne den Unfall h&#228;tte er das KFZ weitergefahren und nicht verschrotten lassen, denn es war ja noch 4.000 € wert.</p>
<p>Greift die Rechtsprechung des BGH, wonach sich niemand am Schaden bereichern darf und der Gesch&#228;digte muss sich die 2.500 € anrechnen lassen, da er ohne den Unfall auch nicht in den Genuss der Abwackpr&#228;mie gekommen w&#228;re ? Mithin eine Subvention f&#252;r die Versicherungswirtschaft ?</p>
<p>Ich bitte um qualifizierte Meinungen !</p>
]]></content:encoded>
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