Die Württembergische und ihr Umgang mit Versicherungsprämien

Ob die VN der Württembergischen ihre sauer verdienten Haftpflichtprämien auf diese Weise verschleudert sehen wollen?

Ich habe einen Unfallschaden nach Gutachten abgerechnet. Die W. kürzt um 289,29 EUR – Stundensätze aus dem Gutachten werden nicht anerkannt, UPE und Verbringungskosten nicht übernommen. Dazu kürzt man auch noch meine Vergütung von 1,3 auf 0,9. Ich weise daher auf die ständige Karlsruher Rechtsprechnung zu den gestrichenen Positionen hin, zitiere entsprechende Urteile. Antwort: “Eine weitere Regulierung werden wir nicht vornehmen.”
Bleibt also nur, der W. durch einen Mahnbescheidsantrag zu besserer Einsicht zu verhelfen. Aber: dagegen wird ohne Begründung Widerspruch eingelegt. Das zwingt mich, eine 4-seitige Anspruchsbegründung beim AG Karlsruhe vorzulegen. Jetzt, nachdem auch Termin anberaumt ist, einige Arbeitsstunden und berauschende 50 Eur Anwaltshonorar und 75 Eur Gerichtskosten später, kann die W. plötzlich die volle Klagsumme – selbstverständlich ohne Anerkennung … etc. pp. – zahlen und auch noch freundlich um Klagrücknahme bitten.

Manchmal bedauere ich, eine gute Erziehung genossen zu haben – sie hindert mich hier, zum Telefon zu greifen und dem Sachbearbeiter zu sagen, was ich von ihm und vor allem der W. halte!!

RAUG

Eine Antwort zu “Die Württembergische und ihr Umgang mit Versicherungsprämien”

  1. RA Kasulke Sagt:

    Sorry!

    Beim Spam-aufräumen wurden hier versehentlich 4 Kommentare gelöscht !

    Die Redaktion

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