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	<title>Kommentare zu: Die Provinzial Nord und der Nutzungsausfall</title>
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	<description>Die Versuche der Versicherungen, am Geschädigten zu sparen</description>
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		<title>Von: RA Melchior</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/die-provinzial-nord-und-der-nutzungsausfall/comment-page-1/#comment-1179</link>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 15:42:12 +0000</pubDate>
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		<description>Eben! Deshalb ja auch &lt;a href=&quot;http://www.unfall-recht.info/olg-ddf-watscht-versicherer-ab/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; schon ver&#246;ffentlicht (und der Provinzial - leider ergebnislos - mitgeteilt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eben! Deshalb ja auch <a href="http://www.unfall-recht.info/olg-ddf-watscht-versicherer-ab/" target="_blank">hier</a> schon ver&#246;ffentlicht (und der Provinzial &#8211; leider ergebnislos &#8211; mitgeteilt).</p>
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		<title>Von: RA Hansen</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/die-provinzial-nord-und-der-nutzungsausfall/comment-page-1/#comment-1178</link>
		<dc:creator>RA Hansen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 10:24:38 +0000</pubDate>
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		<description>die Antwort gibt OLG D&#252;sseldorf I-1 U 52/07 vom 15.10.07</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die Antwort gibt OLG D&#252;sseldorf I-1 U 52/07 vom 15.10.07</p>
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		<title>Von: RA Melchior</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/die-provinzial-nord-und-der-nutzungsausfall/comment-page-1/#comment-1166</link>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 14:34:56 +0000</pubDate>
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		<description>@ Versicherungsfuzzi: 

O.k., o.k., zugegeben, die Sachverhaltsschilderung war etwas pointiert (aber nur etwas, schon die nach wenigen Tagen &#252;bersandte polizeiliche Unfallanzeige untermauerte die Schilderung meines Mandanten). 

Aber darum ging es auch nicht, sondern um die schneidige Verweigerung l&#228;ngerer Nutzungsausfallentsch&#228;digung zun&#228;chst generell und den Versuch, dann den Eindruck zu erwecken,  l&#228;ngere Nutzungsausfallentsch&#228;digung g&#228;be es nur dann, wenn die Haftung jedenfalls dem Grund nach unstreitig w&#228;re - und das ist schlicht ebensolcher Unfug wie das Abstellen auf den „schadensbedingten&quot; Nutzungsausfall. 

Gru&#223; RA JM.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Versicherungsfuzzi: </p>
<p>O.k., o.k., zugegeben, die Sachverhaltsschilderung war etwas pointiert (aber nur etwas, schon die nach wenigen Tagen &#252;bersandte polizeiliche Unfallanzeige untermauerte die Schilderung meines Mandanten). </p>
<p>Aber darum ging es auch nicht, sondern um die schneidige Verweigerung l&#228;ngerer Nutzungsausfallentsch&#228;digung zun&#228;chst generell und den Versuch, dann den Eindruck zu erwecken,  l&#228;ngere Nutzungsausfallentsch&#228;digung g&#228;be es nur dann, wenn die Haftung jedenfalls dem Grund nach unstreitig w&#228;re &#8211; und das ist schlicht ebensolcher Unfug wie das Abstellen auf den „schadensbedingten&#8221; Nutzungsausfall. </p>
<p>Gru&#223; RA JM.</p>
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		<title>Von: Versicherungsfuzzi</title>
		<link>http://www.unfall-recht.info/die-provinzial-nord-und-der-nutzungsausfall/comment-page-1/#comment-1165</link>
		<dc:creator>Versicherungsfuzzi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 10:23:05 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, Herr Melchior,

auch wenn ich Ihr Ansinnen grunds&#228;tzlich verstehe, wurde hier doch einiges weggelassen...

Schon der erste Satz schafft Zweifel: 

&quot;Die Gegnerin ist offensichtlich bei „rot” in die Kreuzung eingefahren &quot;.

Ich hatte unz&#228;hlige &quot;Rotlicht&quot;-Akten auf dem Tisch. &quot;Offensichtlich&quot; war der Rotlichtversto&#223; bei keiner einzigen. Oder sa&#223;en Sie mit im Auto?

Also muss es wohl &quot;offenbar&quot; hei&#223;en und damit ist Ihre Argumentation (wie bei uns allen) nur so gut, wie die Informationen Ihrer Mandantschaft richtig sind.

Daher ist der Hinweis: &quot;...die dortige VN hat gelogen.&quot; doch ziemlich daneben. 

Was h&#228;tten Sie denn gemacht, wenn &quot;die dortige VN&quot; bei Ihnen geklingelt h&#228;tte und nicht die andere? 

Sie h&#228;tten genauso tapfer um den Schadensersatz gek&#228;mpft. Einziger  Unterschied: wenn der Sachbearbeiter den Sachverhalt richtig aufgekl&#228;rt und Ihre Forderungen abgelehnt h&#228;tte, h&#228;tten Sie hier keinen Artikel dar&#252;ber gepostet, richtig?

Der Versicherer ist nun einmal vertraglich verpflichtet, sich mit den Haftungseinw&#228;nden der Kunden auseinanderzusetzen. Er kann sich nicht einfach dar&#252;ber hinwegsetzen und regulieren, weil schon stimmen wird, was der AS vortragen l&#228;sst.

Entscheidungen, die dies au&#223;er Acht lassen, und nicht differenzieren zu F&#228;llen, die tats&#228;chlich unstreitig sind, weil nachweislich der VN keinen Einwand hatte, sofort gemeldet wurde usw... sind zwar gesch&#228;digtenfreundlich aber lebensfremd. Und dies auf Kosten aller Versicherten, denn der VN kann nun einmal f&#252;r seine vorgetragene Auffassung der Sach- und Rechtslage nicht in Regress genommen werden.

Was w&#228;re die alternative f&#252;r die Regulierung?

Ihrer Ansicht nach h&#228;tte hier sofort reguliert werden m&#252;ssen.

Der Mandant kauft sich ein neues Auto.

Nach 51 Tagen stellt sich heraus, dass er selbst rot hatte und mit 80 in die Kreuzung gepfiffen ist, um noch dunkelgelb zu erwischen. Und dann?

AS in Regress nehmen und von RA Melchior den freundlichen Hinweis bekommen, dass man gerne zur&#252;ck zaheln w&#252;rde aber der AS, wie bereits ausgef&#252;hrt, finanzschwach ist und daher nicht kann,  wie er sicher gerne will...

Folge: Jahrelanger Regress.

K&#246;nnen Sie sich vorstellen, was mit unseren Pr&#228;mien passiert, wenn so vorgegangen wird?

Gru&#223;
Versicherungsfuzzi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, Herr Melchior,</p>
<p>auch wenn ich Ihr Ansinnen grunds&#228;tzlich verstehe, wurde hier doch einiges weggelassen&#8230;</p>
<p>Schon der erste Satz schafft Zweifel: </p>
<p>&#8220;Die Gegnerin ist offensichtlich bei „rot” in die Kreuzung eingefahren &#8220;.</p>
<p>Ich hatte unz&#228;hlige &#8220;Rotlicht&#8221;-Akten auf dem Tisch. &#8220;Offensichtlich&#8221; war der Rotlichtversto&#223; bei keiner einzigen. Oder sa&#223;en Sie mit im Auto?</p>
<p>Also muss es wohl &#8220;offenbar&#8221; hei&#223;en und damit ist Ihre Argumentation (wie bei uns allen) nur so gut, wie die Informationen Ihrer Mandantschaft richtig sind.</p>
<p>Daher ist der Hinweis: &#8220;&#8230;die dortige VN hat gelogen.&#8221; doch ziemlich daneben. </p>
<p>Was h&#228;tten Sie denn gemacht, wenn &#8220;die dortige VN&#8221; bei Ihnen geklingelt h&#228;tte und nicht die andere? </p>
<p>Sie h&#228;tten genauso tapfer um den Schadensersatz gek&#228;mpft. Einziger  Unterschied: wenn der Sachbearbeiter den Sachverhalt richtig aufgekl&#228;rt und Ihre Forderungen abgelehnt h&#228;tte, h&#228;tten Sie hier keinen Artikel dar&#252;ber gepostet, richtig?</p>
<p>Der Versicherer ist nun einmal vertraglich verpflichtet, sich mit den Haftungseinw&#228;nden der Kunden auseinanderzusetzen. Er kann sich nicht einfach dar&#252;ber hinwegsetzen und regulieren, weil schon stimmen wird, was der AS vortragen l&#228;sst.</p>
<p>Entscheidungen, die dies au&#223;er Acht lassen, und nicht differenzieren zu F&#228;llen, die tats&#228;chlich unstreitig sind, weil nachweislich der VN keinen Einwand hatte, sofort gemeldet wurde usw&#8230; sind zwar gesch&#228;digtenfreundlich aber lebensfremd. Und dies auf Kosten aller Versicherten, denn der VN kann nun einmal f&#252;r seine vorgetragene Auffassung der Sach- und Rechtslage nicht in Regress genommen werden.</p>
<p>Was w&#228;re die alternative f&#252;r die Regulierung?</p>
<p>Ihrer Ansicht nach h&#228;tte hier sofort reguliert werden m&#252;ssen.</p>
<p>Der Mandant kauft sich ein neues Auto.</p>
<p>Nach 51 Tagen stellt sich heraus, dass er selbst rot hatte und mit 80 in die Kreuzung gepfiffen ist, um noch dunkelgelb zu erwischen. Und dann?</p>
<p>AS in Regress nehmen und von RA Melchior den freundlichen Hinweis bekommen, dass man gerne zur&#252;ck zaheln w&#252;rde aber der AS, wie bereits ausgef&#252;hrt, finanzschwach ist und daher nicht kann,  wie er sicher gerne will&#8230;</p>
<p>Folge: Jahrelanger Regress.</p>
<p>K&#246;nnen Sie sich vorstellen, was mit unseren Pr&#228;mien passiert, wenn so vorgegangen wird?</p>
<p>Gru&#223;<br />
Versicherungsfuzzi</p>
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