Archiv für die Kategorie ‘VGH’

VGH – wie bemesse ich das Schmerzensgeld ?

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Die VGH – Landschaftliche Brandkasse Hannover – hat anscheinend einen neuen Textbaustein zum Schmerzensgeld. Sollte dies wirklich ernst gemeint sein, so ist ein Schaden an der Volkswirtschaft im erheblichen Maße zu befürchten, denn:

Ohne die Verletzung Ihrer Mandantin bagatellisieren zu wollen, bitten wir um Ihr Verständis, dass vorallem die Dauer der Arbeitsunfähigkeit das objektivste Mittel zur Beurteilung des Schmerzensgelde ist. Das o.a. Schmerzensgeld erscheint uns daher als angemsessen.

Der Arbeitgeber soll sich lieber noch weitere Arbeitsunfähig schreiben lassen, denn nur so kann objektiv das Schmerzensgeld bestimmt werden ? Der Selbständige, der keine Arbeitsunfähigkeit ausgestellt bekommt hat kein Anspruch auf Schmerzensgeld, weil ja eine objektive Grundlage fehlt ?

VGH – Stundenverrechnungssätze – mal positiv nach BGH-Entscheidung

Freitag, 30. Oktober 2009

Hier soll ja nicht nur Kritik geübt werden, sondern auch mal Positives berichtet werden. Nach der aktuellen BGH-Entscheidung zu den Stundenverrechnungssätzen, auf die bereits hier hingewiesen wurde, hatte ich die VGH angeschrieben und aufgefordert, die zunächst ein behaltene Kürzung zzgl. Zinsen auszugleichen, da das KFZ zum Unfallzeitpunkt lediglich 2 Jahre alt gewesen ist. Nach einer Woche kam nun schon die Überweisung der Versicherung inkl. Zinsen. Hoffen wir, dass dieses Beispiel Schule macht.

VGH – Kürzung der Verrechnungssätze entgegen der BGH-Rechtsprechung

Montag, 26. Februar 2007

Oft wurde in diesem Blog bereits darüber berichtet, dass die Versicherungswirtschaft der Ansicht ist, die Stundenverrechnungssätze könnten bei fiktiver Abrechnung gekürzt werden. Nun scheint es auch die Geschädigten zu treffen, die Ihre Ansprüche gegen die VGH geltend machen. Dem Unterzeichner liegt ein Prüfbericht von “Check-it” vor. Bei wem und was es sich bei “Check-it” handelt ist aus dem Prüfbericht leider nicht ersichtlich. Das Ergebnis aber um so eindeutiger: Der Geschädigte soll sein Fahrzeug in eine 22,35 km entfernte Werkstatt bringen, bei dem es sich um einen Reifenhändler mit Karosseriewerkstatt handelt.

VGH – merkantiler Minderwert ?

Sonntag, 28. Mai 2006

Der Mandat hatte mit seinem neuen Polo, der seit 1 Monat zugelassen war, einen unverschuldeten Verkehrsunfall. Auch er suchte eine Werkstatt auf, was er nicht wusste, eine “Partnerwerkstatt” der VGH. Da nur der Kotflügel ausgetauscht werden musste, belief sich der Schaden auf 1000,00 €. Es wurde dem späteren Mandanten erklärt, ein Sachverständiger sei nicht nötig. Der Wagen wurde gleich zur Reparatur einbehalten. Der Mandant wandte sich dennoch umgehend an einen Verkehrsanwalt. (weiterlesen…)

VGH – ohne Worte

Sonntag, 28. Mai 2006

Die VGH in Hannover unterhält mit vielen Werkstätten in der Region anscheinend ein sogananntes “Partnerabkommen”. Dabei soll die Werkstatt für die VGH und den Kunden die Unfallabwicklung übernehmen. Die VGH verspricht den Geschädigten und Werkstätten eine schnelle und reibunglose Abwicklung des Verkehrsunfalles.

Ein Mandant war nach einem Verkehrsunfall an eine solche “Partnerwerkstatt” geraten. Dort wurde ihm geraten natürlich einen VGH-Sachverständigen mit der Schadensfeststellung zu beauftragen. Misstrauisch geworden (weiterlesen…)