Allianz – Es bleibt chaotisch
Die Schadensregulierung bei der Allianz bleibt katastrophal, wie sich heute wieder zeigte:
Ein einfacher Schadensfall, die Unfallgegnerin ist beim Ausparken rückwärts gegen den wartenden PKW meiner Mandantin gefahren. Die Allianz bitte die Mandantin um Übersendung eines Kostenvoranschlages sowie einiger Fotos.
Die Fotos übermittele ich per e-mail, das Anspruchschreiben nebst Kostenvoranschlag per Telefax. Die gesetzte Regulierungsfrist verstreicht (natürlich) ergebnislos, allerdings schreibt die Allianz nunmehr der Mandantin direkt, dass sie deren PKW zu besichtigen wünscht.
Ein Anruf bei der Allianz unter der berüchtigten 01802-Nummer führt zunächst in die sattsam bekannte Warteschleife. Bitte haben Sie noch etwas Geduld … Bitte haben Sie noch etwas Geduld … Bitte haben Sie noch etwas Geduld …
Dann meldet sich eine Dame, die den Fall (natürlich) nicht kennt. Sie muss sich also wieder in die Sache „einlesen”. Wie sich herausstellt, liegt zwar meine e-mail vor, nicht aber mein Telefax – ein bei der Allianz nicht das erst Mal aufgetretenes Phänomen. Wenn alle Telefaxe zentral auf einer Nummer eingehen, auch nicht wirklich verwunderlich, oder? Auf die Frage nach dem Sinn der Besichtigung meint sie, die dortige VN bestreite die Schadenshöhe – komisch eigentlich, wo doch mein Telefax nebst Kostenvoranschlag überhaupt nicht vorliegen soll. ?
Wann wird die Allianz endlich begreifen, dass ihre neue Schadensregulierungs-Strategie gnadenlos gescheitert ist???
20. November 2008 at 12:39
Entgegen den Erfahrungen Ihrerseits kommt die Allianz bei uns im Südwesten wieder in die Gänge:
1 Fall: Gutachten vom 04.11.2008 – reguliert am 20.11.2008
2 Fall: Gutachten vom 12.11.2008 – reguliert am 20.11.2008
Das lässt hoffen.
Mfg. SV Stoll
24. November 2008 at 18:31
Durch die ungenügende Beweissicherung mittels selbst gefertigter Lichtbilder und einem Kostenvoranschlag verstehe ich das Vorgehen der Allianz durchaus und finde es in keinster Weise fragwürdig.
Würden Sie das Kostenangebot irgend einer Werkstatt einfach ungeprüft bezahlen?
25. November 2008 at 08:28
hi kompletto
völlig ungenügender beitrag!
es geht nicht um ungenügende beweissicherung,sondern darum,dass die allianz-mitarbeiterin schamlos gelogen hat!!
das wahrheitswidrige bestreiten des zugangs von faxsendungen scheint ebenso methode zu sein,wie die behauptung,der vn habe den schaden bisher nicht gemeldet und man könne daher nicht regulieren.
wir haben in den letzten monaten durch direkte anrufe bei den versicherungsnehmern der allianz nachgefragt!
ergebnis: AUSNAHMSLOS waren die schäden entgegen den behauptungen der allianz-mitarbeiter gemeldet!
weitere beliebte falschaussagen sind:
wir können den schaden noch nicht regulieren,weil
—————-wir benötigen noch einsicht in die ermittlungsakte
(die es meisst garnicht gibt)
—————-unser vn schildert den hergang des unfalles abweichend
(kaum verwunderlich,denn der vn hat den unfall aus einer
völlig anderen situation und position heraus erlebt)
fall der letzten woche:anruf bei der allianz;nach 5 min und 36 sec.in der warteschleife meldet sich eine nette dame,die die seit 4 wochen eingereichten schadensbelege noch nicht einmal zur kenntnis genommen hat.
es folgen die gewohnten entschuldigungen-kein personal,völlig überlastet,edv-ausgefallen—-das übliche halt.
auf die frage,wann mit der regulierung zu rechnen sei,heisst es lapidar,sie könne jetzt auch nicht hexen.
auf die info,dass das geld nun innerhalb von einer woche spätestens da sein,ansonsten geklagt werden müsste,kommt in rüdem ton die antwort:”wissen sie eigentlich,wie scheissegal mir das ist”
—–soviel zum umgang mit unfallopfern bei der allianz—–
da fällt einem unweigerlich der song von otto waalkes ein mit dem verballhornten text:”—–und wer sich arroganz-versichert,der schliesst ein festes bündnis mit dem strick”
sydney´s finest