Archiv für Februar 2007

HUK Coburg - Eine Leerformel nach der anderen

Dienstag, 06. Februar 2007

Über die merkwürdige Auslegung der „Halbjahresklausel” des BGH (VI ZR 192/05 vom 23.o5.2006) durch die HUK war u.a. hier schon berichtet worden. Es ging um einen Totalschaden an einem PKW, der unter Ausnutzung der 130%-Grenze fachgerecht repariert worden ist. Die Reparaturkosten betrugen insgesamt immerhin 7.965,59 €.

Dennoch meinte die DEKRA, die im Auftrage der HUK (!) zuvor ein Sachverständigengutachten erstellt hatte, eine Wertminderung würde nicht verbleiben „aufgrund von Schadensart und -umfang”. Hierzu heißt es in dem Gutachten :

„Der Stoßfänger, das Abschlussblech und die Heckklappe sind eingedrückt. Beide inneren Schlussleuchten sind gebrochen. Der Kofferboden ist eingedrückt und gefaltet. Der rechte Längsträger ist leicht geknickt und eingedrückt”. So musste der PKW tatsächlich auch auf einer Richtbank wieder instand gesetzt werden.

HDI - Regulierung wird unnötig verzögert bzw. ein Kalender hilft

Donnerstag, 01. Februar 2007

Das Fahrzeug des Mandanten wurde nach einem Unfall erheblich beschädigt. Mit Anspruchsschreiben vom 28.12.06 wurden die Ansprüche beziffert. Immerhin über 19.000 €. Am 19. Januar wurde erinnert zu regulieren. Am 31. Januar fragte ich dann mal telefonisch in Hamburg - mit Klageempfehlung - an. Mir wurde eine umgehende Regulierung zugesagt. Nun ruft der Mandant mich an. Nach meinen Telefonat hat der HDI erstmal einen Reparaturablaufplab bei der Werkstatt angefordert - natürlich ohne mich zu informieren. Dies scheint aber nur der Verzögerung der Auszahlung dienlich zu sei, denn ein Blick in den Kalender zeigt, dass hier sogar schnell repariert wurde.